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Starker Gesamtrang zwei für Dominik Dinkel
bei der Hessen Rallye

Rossach (10.04.2017). Was für ein Wochenende! Am ersten Tag der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg erobern Dominik Dinkel / Christina Kohl vom Brose Motorsport Rallyeteam knapp die Gesamtführung, nach einem Plattfuß am Brose Skoda Fabia R5 fallen sie auf Rang fünf zurück. Nach einer grandiosen Aufholjagd dürfen sie im Ziel aber verdient als Zweite jubeln.

Wir erinnern uns: Den ersten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) im Saarland beendete das Brose Motorsport Rallyeteam auf Gesamtrang fünf. Eine unglückliche Reifenwahl im Finale, kombiniert mit mangelnder Erfahrung mit dem Turbo-Allrad Brose Skoda Fabia R5 bei gemischten und nassen Bedingungen verwässerten im wahrsten Sinne des Wortes das Ergebnis, das ihrem zuvor gezeigten hohen Potential nicht wirklich gerecht wurde.

Entsprechend motiviert und auf eine hohe DRM-Punkteausbeute fokussiert reisten der 24 Jahre junge Kfz.-Meister Dominik Dinkel aus dem oberfränkischen Rossach und seine Tiefenbacher Copilotin Christina Kohl (29) in den hessischen Vogelsbergkreis. Wo rund um die Burgenstadt Schlitz 12 auf Bestzeit zu absolvierende Wertungsprüfungen (WP) auf sie warteten, deren insgesamt 134,64 Kilometer mit einem Schotteranteil von fast 15 Prozent gewürzt waren. Deftig auch die Konkurrenz: Acht R5-Fahrzeuge sowie zwei S2000-Renner fanden sich in der Liste der 82 Teilnehmer. Nur 58 davon beendeten die zweite DRM-Runde in Wertung, was die hohen Anforderungen der Vogelsberg Rallye deutlich hervorhebt.

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Die zwei Schleifen des Freitagabends beinhalteten die WP-Klassiker "Kreutzersgrund" und den spektakulären Rundkurs "Willofs", die je zweimal zu befahren waren. Dominik Dinkel und Christina Kohl rollten sich auf der ersten Prüfung als Fünfte ein, stürmten anschließend in "Willofs" zur Bestzeit, übernahmen nach WP 3 zeitgleich mit den anfänglichen Leadern Christian Riedemann / Michael Wenzel im Peugeot 208 T16 R5 sogar die Gesamtführung. In der Zweitbefahrung von "Willofs" zauberte das Brose Motorsport Rallyeteam auch im Dunklen wieder die schnellste erste Runde auf den Asphalt, zu Beginn der zweiten rutschten sie unglücklich von der Bahn. "In der nicht einzusehenden Rechts nach dem Start lagen plötzlich mehr Steine und Schmutz auf der Fahrbahn als erwartet. Das Heck brach aus, wir gerieten nach links auf die abfallende Böschung und mussten uns mühevoll durch einen Weidezaun zurück auf die Straße kämpfen" berichtet Pilot Dominik. Der Vorfall kostet Zeit und die Luft im vorderen rechten Reifen. Eine weitere Runde funktioniert das noch halbwegs, aber in der letzten rollt der Brose Fabia auf der blanken Felge. Mehr als eine halbe Minute geht so verloren, Dominik und Christina finden sich im Zwischenklassement als Fünfte wieder, ihr Rückstand auf Platz eins beträgt 30,4 Sekunden. Die vor ihnen liegenden Konkurrenten fühlen sich nach diesem Vorfall sicher, viele Beobachter streichen das Brose Rallyeteam bereits von der Liste der Spitzenplatz-Anwärter. Damit handeln sie leichtfertig und zu früh, wie wir gleich erfahren werden.

Im Freitags-Schlussservice bügelt die erfahrene Mannschaft von Baumschlager Rallye & Racing (BRR), die für den Einsatz und die Betreuung des Skodas verantwortlich zeichnet, die leichten optischen Blessuren am Fabia R5 rasch und gekonnt aus, überprüft die Technik gründlich, stellt ein Top-Auto auf die Räder. Bleibt nur noch die Frage nach der Stimmungslage der Besatzung. Wie werden sie mit der Situation umgehen, vom Gejagten wieder zum Jäger geworden zu sein?

Die Antwort darauf kommt schnell. Dominik und Christina schalten am Samstagmorgen sofort in den absoluten Angriffsmodus. Dabei sind sie in guter Gesellschaft. Denn auch die amtierenden Deutschen Rallyemeister, die Fabia R5 erfahrenen Skoda Markenkollegen Fabian Kreim / Frank Christian müssen nach einem verhaltenen Auftakt das Tempo kompromisslos anziehen. Im ersten Loop über die WPs "Feldatal" und "Ulrichstein" setzen sie die Bestmarken, das Brose Motorsport Rallyeteam folgt im Windschatten. Den zweiten Tag der Hessen Rallye Vogelsberg dominieren Kreim / Christian und Dominik Dinkel / Christina Kohl eindeutig, ihre Mitbewerber finden kein Mittel gegen das vorgelegte Tempo. Nach WP 6 liegt das Brose Motorsport Rallyeteam bereits auf Platz vier Gesamt. Zwei Prüfungen haben gereicht um den 21,2 Sekunden Rückstand auf ex-Autocross-Europameister René Mandel und seinen "Co" Dennis Zenz im Ford Fiesta R5 in einen 1,5 Sekunden Vorsprung zu verwandeln. Dominik und Christina orientieren sich entschlossen ausschließlich nach vorne. Der Deutsche Rallyemeister von 2011, Sandro Wallenwein, der zusammen mit Marcus Poschner ebenfalls einen Skoda Fabia R5 bewegt, liegt als Dritter noch 13,1 Sekunden vor ihnen. Seinen Podiumsplatz wollen Dominik und Christina unbedingt haben, also wird weiter hart attackiert.

Es soll noch einmal über "Feldatal" und "Ulrichstein" gehen, sie stehen als WP 7 und 8 im Programm. Kurz nach dem Start von "Feldatal 2" überschlägt sich die das Feld eröffnende Peugeot Speerspitze Christian Riedemann heftig. Die WP kann danach nicht mehr fortgesetzt werden. Damit ist das Brose Rallyeteam auf die Drei geklettert. Freude darüber kommt nicht auf, viel lieber hätten sie diese Entscheidung auf der Strecke herausgefahren. Durch den Prüfungsabbruch fehlen ihnen jetzt obendrein 12,96 Kilometer zum weiteren Aufholen. Aber allein auf WP 8 nehmen sie Wallenwein / Poschner nun 6,9 Sekunden ab, sind zur Mittagsrast bis auf 6,2 Sekunden an diese herangerückt.

"Niederaula" und "Schlitz" sind die Bühnen für die Nachmittagsauftritte. Auch dieses WP-Duo ist zweimal zu absolvieren, bevor final zusammengezählt wird. Das Bild an der Spitze ändert sich nicht. Bestzeit auf "Niederaula 1" für Kreim / Christian, dichtauf gefolgt von Dinkel / Kohl. Wallenwein / Poschner wehren sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den drohenden Platztausch, müssen sich aber von Dominik und Christina 3,2 Sekunden abnehmen lassen. Vom einstmals großen Vorsprung sind nun nur noch 3,0 Sekunden übrig. Ganz vorne scheinen Fabian Kreim / Frank Christian einem sicheren Sieg entgegen zu fahren. Doch nun schwebt die Defekthexe über dem Kreim Skoda mit der Startnummer eins, beschert ihm einen Reifenschaden. Der kostet etwas über 40 Sekunden und die Führung. Diese übernehmen mit klarer WP-Bestzeit Dinkel / Kohl im Brose Fabia, neun Zehntel vor Kreim / Christian und 4,7 Sekunden vor Wallenwein / Poschner, die jetzt Dritte sind.

Das Finale steht an, auf den nächsten zwei Prüfungen muss die Entscheidung fallen. "Niederaula" zählt zu Fabian Kreims Lieblingsprüfungen, nicht zuletzt wegen des hohen Schotteranteils. Fabian setzt den Joker, spielt all seine Erfahrungen auf losem Geläuf aus, die er letztes Jahr in einer vollen Saison Asia-Pacific Rally Championship reichlich sammeln konnte. Dominik Dinkel, der "Aufsteiger des Jahres 2016", hält bei seiner erst dritten Rallye in einem R5-Boliden wacker dagegen, benötigt lediglich 6,6 Sekunden mehr als Fabian Kreim für die schwierigen 11,39 Mix-Kilometer. Sandro Wallenwein bleibt angesichts des Speeds der beiden Frontrunner nur noch das Absichern seines dritten Ranges. Die beiden Spitzenreiter trennen vor der letzten WP 5,7 Sekunden. Das ist kein Polster zum Ausruhen für den Leader. Dominik Dinkel / Christina Kohl schreiten zur Schlussattacke, holen alles aus sich und dem Brose Fabia R5 heraus. Setzen mit 9:18,1 Minuten die Bestmarke, 6 Zehntel vor Kreim / Christian, holen mit einer Gesamtfahrzeit von 1:20:46,6 Platz zwei der Hessen Rallye Vogelsberg, liegen nach selektiven 134,64 Bestzeit-Kilometern nur 5,1 Sekunden hinter den Siegern.

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Im Ziel strahlen Dominik und Christina verdient: "Nun haben wir unser Missgeschick von der Saarland-Pfalz Rallye weitestgehend ausgeglichen. Was aber noch viel wichtiger ist: Wir konnten wertvolle weitere Erfahrungen mit dem Setup unseres Brose Skoda Fabia R5 sammeln und unseren Speed nochmals erhöhen. Das nun erreichte Level gibt Zuversicht für die nächsten Veranstaltungen, auf die wir uns schon riesig freuen. Mit dem heutigen Resultat sind wir total happy, ich bedanke mich bei allen in meinem Team herzlich für ihre super Arbeit und Unterstützung. Ganz besonders auch bei meinen tollen Fans, die uns zusätzlich richtig gepusht haben." Diesem Fazit von Dominik Dinkel ist nichts hinzuzufügen. Außer, dass es am 05. und 06. Mai mit der 30. ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue” weitergeht.

 

Dominik Dinkel setzt zum
Saisonauftakt erste Highlights

Rossach (06.03.2017). Beim ersten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) war das Brose Motorsport Team Dominik Dinkel / Christina Kohl von Beginn an in der absoluten Spitze unterwegs, lag – bis im letzten Loop unerwartet früh einsetzender Regen die Platzierungen nochmals kräftig durcheinanderwirbelte – auf dem hervorragenden zweiten Gesamtrang.

Diesen hatten sie sich im absolut hochkarätigen Teilnehmerfeld der ADAC Saarland-Pfalz Rallye hart erarbeiten müssen. Insgesamt neun Fahrzeuge der Topklasse R5 waren in der Starterliste zu finden, pilotiert teils von erfahrenen Routiniers, teils von ehrgeizigen, jungen Heißspornen. Eine brisante Mischung also, die an der Spitze einen spektakulären Sekunden-Krimi entfachen sollte. Ausgetragen auf in 12 anspruchsvolle Wer-tungsprüfungen (WP) unterteilten 125,92 Bestzeitkilometern, deren Fahrbahnbelag hauptsächlich aus trockenem Asphalt bestand, dieser allerdings gespickt mit tückischen feuchten Flecken und Wasserpfützen, sowie einem Schotteranteil von 5,28 Kilometern. Professionell, fehlerfrei und mit hohem Speed gingen der 24 Jahre junge Rossacher Kfz.-Meister Dominik Dinkel und seine Copilotin Christina Kohl (29/Tiefenbach) im Brose Skoda Fabia R5 die drei WP’s des Freitagabends an, beendeten diese auf Gesamtrang drei, mit einem Minimalrückstand von 3,4 Sekunden auf die führenden deutschen Vorjahres-Rallyemeister Fabian Kreim / Frank Christian (Skoda Fabia R5). Konstant schnell setzten Dinkel / Kohl am Samstag ihren starken Auftritt fort, der sie in der Morgenschleife über die kurzen Sprint-WPs Altenglan und Freisen-Westrich zur Königsprüfung Windpark führte, deren zweieinhalb Runden 25,58 hochselektive Kilo-meter ergaben. Dabei stets unter den besten Vier der Gesamtzeitenliste geführt, glänzte das Brose Motorsport Rallyeteam besonders auf der längsten WP des Tages mit der zweitschnellsten Zeit, verpasste den Bestwert hauchdünn um lediglich drei Zehntelse-kunden. Dadurch konnten Dominik und Christina ihren dritten Gesamtplatz festigen, hatten sich so bis auf 0,1 Sekunden an die Zweiten, Christian Riedemann / Michael Wenzel im Peugeot 208 T16 R5, heran gezoomt. Nach dem 30-Minuten Service in St. Wendel, der von der eingespielten BRR-Mannschaft rund um Mundl Baumschlager wie immer routiniert und kompetent abge-wickelt wurde, stand am frühen Nachmittag die Wiederholung des Morgen-Loops an. Auf den beiden beginnenden Sprintprüfungen wiederholten Dominik Dinkel / Christina Kohl die Platzierungen der Erstbefahrung, konnten dabei sogar die Rückstände auf die 2/2 jeweilige Bestmarke minimieren. Ihr absolutes Highlight des Tages setzten sie auf den 25,58 Windpark-Kilometern, auf denen sie in 14:57,4 als einziges Team der Saarland-
Pfalz Rallye 2017 die 15-Minuten-Schallmauer unterbieten konnten, dabei 5,5 Sekunden schneller über diese Königsprüfung flogen als Kreim / Christian und 10,4 Sekunden vor Riedemann / Wenzel die Ziellinie kreuzten. Mit dieser Top-Leistung rückten sie auf Position zwei der Gesamtwertung vor.

 

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Während des letzten Service begannen dann erste dunkle Wolken langsam Richtung St. Wendel zu ziehen, wo die Autos für die abschließenden WPs vorbereitet wurden. Noch waren 21,95 Kilometer auf Bestzeit zu bewältigen, die Top-Fünf lagen in einem schmalen Zeitfenster von weniger als 50 Sekunden zusammen. Die erste Fahrt über die Prüfung Bosenberg verlief für die Spitzenautos noch trocken, das Brose Motorsport Rallyeteam erzielte die vierte Zeit, lag weiterhin auf Gesamtrang zwei. Aber schon auf der Verbindungsetappe zum Zuschauerrundkurs im Herzen von St. Wendel begann es heftig zu regnen, auf der Super-Special-Strecke bildeten sich Wasserpfützen. Dies eröffnete für Dominik Dinkel und Christina Kohl ein doppeltes Problem: Erstens passte die Bereifung nicht, das Griplevel ging Richtung Null, zweitens war es ja erst ihre zweite Rallye mit einem drehmomentstarken R5-Auto. Bedingungen, wie sie nun herrschten, hatten sie zuvor damit noch nicht meistern müssen, konnten daher auch nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Ein Verbremser, bei dem auch der Motor abstarb, war die Folge davon, wertvolle Zeit blieb liegen. Durch diesen Vorfall gewarnt, wurde die zweite Durchfahrt der Bosenberg-Prüfung abgeklärt absolviert ohne unwägbare Risiken einzugehen.

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Unter dem Saarland-Pfalz Schlussstrich bedeutete dies für Dominik Dinkel und Christina Kohl Gesamtrang fünf, auf einen Podiumsplatz fehlten winzige 2,7 Sekunden. Die Sechsten des Overall-Rankings, die ebenfalls einen Skoda Fabia R5 bewegten, lagen schon mehr als zwei Minuten hinter dem Brose Motorsport Rallyeteam zurück. Dessen Top-Leistung beim DRM-Auftakt 2017 aus dem reinen Schlussergebnis nicht wirklich heraus zu lesen ist. Pilot Dominik Dinkel nimmt es gelassen: „Klar, ein Podiumsplatz zum Auftakt hätte uns schon gefallen. Wir nehmen uns aus St. Wendel nun halt einfach das Positive mit. Zum Beispiel die 10 Punkte, die uns auf DRM-Zwischenrang fünf gebracht haben. Vor allem aber unsere über den allergrößten Teil des Wettbewerbes gezeigte Performance, die uns auf Augenhöhe mit der deutschen Spitzenklasse fahren ließ. Dazu die im Regen mit dem Brose Skoda Fabia R5 gemachten, wertvollen neuen Erfahrungen, die uns in Zukunft sicher noch viel helfen werden. Wir kommen auf jeden Fall voll motiviert zum nächsten DRM-Lauf, auf den wir uns jetzt schon riesig freuen!“


Das ist die ADAC Hessen Rallye Vogelsberg am 07. und 08. April 2017, deren Vorjahresauflage Dominik Dinkel und Christina Kohl im KRT Skoda Fabia S2000 als Gesamtzweite beendeten. Die Strecken sollten ihnen also schon mal liegen. Das ist eine solide Basis für 2017, auch wenn sich die Leistungsdichte und die Anzahl der siegfähigen R5-Teams an der DRM-Spitze drastisch erhöht hat. Aber wie heißt es doch so schön? Konkurrenz belebt das Geschäft! In diesem will und wird das Brose Motorsport Rallyeteam Dominik Dinkel / Christina Kohl nach Kräften vorne mitmischen.


 

 

Erkenntnisreicher Test auf Abschnitt
der Rallye Český Krumlov

Rossach (22.02.2017). Dominik Dinkel und Christina Kohl
schließen ihre Vorbereitungen auf die ADAC Saarland-Pfalz Rallye
mit einem eintägigen Test im BRR Skoda Fabia R5 ab.

 

„Endlich wieder im Wettbewerbsauto unterwegs!“ Das gab das Rallyeteam von Brose Motorsport heute unisono zu Protokoll. Denn zuletzt saßen sie bei der ADAC 3-Städte-Rallye Ende Oktober 2016 im BRR Skoda Fabia R5. Der Abschluss der Vorjahressaison war für Fahrer Dominik Dinkel und Copilotin Christina Kohl zugleich die erste Ausfahrt im 280 PS starken Turbo-Allradler. Alle weiteren Läufe zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) hatten sie im KRT Skoda Fabia S2000 mit Saugmotor bestritten. Insgesamt sicherten sie sich bei sechs Rallyes Podestplätze im Gesamtranking, sammelten so die Punkte für ihren sensationellen dritten Rang in der DRM 2016.

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Dank der großzügigen Unterstützung durch Brose Motorsport können der 24-jährige „Aufsteiger des Jahres 2016“ und seine Copilotin (29) die komplette neue Saison in einem von Baumschlager Rallye & Racing (BRR) eingesetzten, brandaktuellen Skoda Fabia R5 absolvieren. Auf einem 3 Kilometer langen, hochselektiven Teilstück einer Wertungsprüfung (WP) der Rallye Český Krumlov spulten sie heute unter den Augen des österreichischen Abo-Rallye-Staatsmeisters und BRR-Teamchefs Raimund Baumschlager problemlos knapp 100 Testkilometer ab. Neben dem Erproben verschiedener Fahrwerks-Setups lag das Hauptaugenmerk auf dem „schwarzen Gold“, sprich der Reifenpalette von Ausrüster Pirelli. „Wir haben so gut wie alle Optionen auf dem Auto gehabt. Weil wir aus dem Vorjahr wissen, wie schwierig und schnell wechselnd die Bedingungen bei der Saarland-Pfalz Rallye sein können“ erinnert sich Dominik Dinkel zurück. Sich ändernde Streckenverhältnisse gab es übrigens auch heute beim Test. Denn zu Beginn war die Straße – besonders in den Waldpassagen – noch nass, wurde dann aber im Laufe des Tages „trockengefahren“. Was BRR-Ingenieur Walter Illmer eine Vielfalt an hochinteressanten Daten bescherte, die natürlich abschließend zusammen mit „Mundl“ Baumschlager ausgewertet und besprochen wurden.

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Aus diesem Debriefing ist festzuhalten: Das Brose Motorsport Rallyeteam hinterließ einen bärenstarken Eindruck, bei der Saarland-Pfalz Rallye (03./04.03.17) wird man es auf der Rechnung haben müssen. Dominik Dinkel und Christina Kohl gehen zwar mit Respekt an den Meisterschaftsauftakt heran, fühlen sich aber nach intensivem Sportprogramm, technischem Workshop und dem heutigen Testtag bestens darauf vorbereitet.

 

 

Dinkel greift 2017 nach dem Titel

 Rossach (15.12.2016).

Dominik Dinkel wird 2017 im Skoda Fabia R5 fürden Bewerber Brose Motorsport um den Titel in der Deutschen Rallyemeisterschaftkämpfen und dabei gegen die Teams von Skoda Deutschland,
Peugeot und Ford antreten. Außerdem wird er am Weltmeisterschaftslauf inDeutschland teilnehmen.

Die technische Betreuung des Einsatzfahrzeugs kommt aus Österreich.

DieSkoda Spezialisten Baumschlager Rallye Racing (BRR) unter der Leitung von
Raimund Baumschlager liefern die nötige Erfahrung in der Spitzenklasse desdeutschen Rallyesports.

Beifahrerin von Dominik Dinkel ist wiederum Christina Kohl aus Tiefenbach.
Sie war einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg in der DeutschenRallyemeisterschaft 2016.

Der Rossacher Dominik Dinkel konnte auf dem Skoda Fabia R5 beim
Saisonfinale der Deutschen Rallyemeisterschaft 2016, der ADAC 3-Städte-Rallye, einen überzeugenden Erfolg feiern.

Beim ersten Einsatz in einemR5-Fahrzeug fuhr er Zeiten auf Augenhöhe mit dem Deutschen Meister und bewies mit dem zweiten Platz im Gesamtklassement sein Ausnahmetalent.

Michael Stoschek, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose Unternehmensgruppe,
dem weltweit erfolgreichen Automobilzulieferer und Mechatronikspezialisten, war 2006 Historic Rallye Europameister. Stoschek und die Brose Gruppe fördern den 24jährigen Dinkel bereits seit fünf Jahren.
Nach dem dritten Platz in der Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 mit einem Skoda Fabia S2000 ist
die Zielsetzung für die kommende Saison klar gesteckt: „Wir wollen für Brose Motorsport den Titel in der Deutschen
Rallyemeisterschaft gewinnen“, erklärten Dinkel und Stoschek.

Über Brose: Brose ist weltweit der fünftgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz.
Das Unternehmen entwickelt und fertigt sowohl Elektromotoren und Elektronikals auch mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze, Lenkungen, Bremsen, Getriebe und Kühlerlüfter. Mehr als 24.000 Mitarbeiter an
60 Standorten in 23 Ländern erwirtschaften einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro.
Jeder zweite Neuwagen weltweit ist mit mindestens einem Brose Produkt ausgestattet.

 

SAISON 2017

 03.-04.03. Rallye Saarland Pfalz
 07.-08.04. Rallye Hessen 
 05.-06.05. Rallye Sulinger Land
 26.-27.05. Rallye Sachsen
 23.-24.06. Rallye Stemweder Berg
 04.-05.08. Rallye Thüringen
 18.-21.08. Rallye Deutschland 
 08.-09.09. Rallye Niedersachsen
 20.-21.10  Rallye 3 Städte

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