News-Archiv 2016

Grandioses Saisonfinale im Skoda Fabia R5

Karpfham ( Bad Griesbach im Rottal)

Das Finale der Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 fand in Karpfham im niederbayerischen Bäderdreieck statt. Bereits zum 53. Mal lud die ADAC 3 Städte Rallye die Rallye-Elite nach Niederbayern. Für Dominik Dinkel und Christina Kohl gab es, nach einer grandiosen Saison im Brose Skoda Fabia S2000, bei der Platzierung nichts mehr zu verbessern. Der Dritte Platz in der Jahresendwertung war gesetzt und konnte den Beiden nicht mehr genommen werden.

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Immer unter dem Motto „lernen, lernen, lernen“ hatte man zu Beginn der Saison auf den dritten Platz geschielt. Der Umstieg vom Brose Opel Adam R2 auf den Brose Skoda Fabia S2000 war ein großer Schritt. Anfangs gab es viele Zweifler, ob der junge Rossacher KFZ-Meister den richtigen Weg eingeschlagen hatte, doch gleich zu Beginn kamen die Erfolge. Das neu formierte Team mit Co-Pilotin Christina Kohl und dem Einsatzteam von KRT funktionierte auf Anhieb perfekt. Bei der ersten Veranstaltung in 2016 erzielten sie, bei schwierigsten Bedingungen im Saarland, den dritten Platz im Gesamtklassement. Niemand hätte damit gerechnet, dass der junge Rossacher sofort im neuen Sportgerät auf den ersten Podestplatz fährt.

Die grandiose Saison verfolgte natürlich auch Michael Stoschek. Der Ex – FIA Historic Europameister hatte mit seiner Brose Unternehmensgruppe den Umstieg auf den Brose Skoda Fabia S2000 erst möglich gemacht. So hatte er für Dominik Dinkel und Christina Kohl auch noch eine besondere Überraschung für das Finale 2016. Die Belohnung für die erfolgreiche Saison: Der Start im BRR Skoda Fabia R5.

So ging es dann auch am späten Freitagnachmittag endlich los. Noch sehr angespannt gingen Dominik Dinkel und Christian Kohl im ungewohnten Sportgerät auf die erste Prüfung. Der Start war dann eher ruppig. Im nächtlichen Niederbayern auf feuchtem und schwierigem Untergrund wollte man dann auch nicht zu viel riskieren. In der Dunkelheit im Skoda Fabia R5, würgte der junge Rossacher am Start den Motor ab. Umso erstaunlicher das er trotzdem nur 7,8 Sekunden auf den führenden Fabian Kreim (ebenfalls Skoda Fabia R5) verlor.

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Am Samstagmorgen hatte sich das Wetter gebessert. Mit leichtem Nebel aber doch trockenen Bedingungen ging es für die 120 Teilnehmer auf die sieben folgenden, materialraubenden Wertungsprüfungen. Die erste Prüfung des Tages „Sankt Salvator 1“ war wie gemacht für den jungen Rossacher. Mit Schotter und rutschigen, schmierigen Plattenwegen fand er genau die speziellen Bedingungen vor die er beherrscht wie kein anderer. So gelang ihm seine erste Bestzeit im Skoda Fabia R5. Die Konkurrenz konnte nur zuschauen. 9,5 Sekunden nahm er Kreim/Christian ab. Unglaublich wie es dem jungen Rossacher gelang sich in der Kürze der Zeit auf den Skoda Fabia R5 umzustellen. Für den einen Freud ist für den anderen Leid. Hier entscheid sich die Meisterschaft, Christian Riedemann (Peugeot 208 T16 R5) fiel mit gerissenem Schaltseil aus. Damit waren Fabian Kreim und Frank Christian Deutsche Rallyemeister 2016. Wer jetzt vermutet hat die Luft ist raus kennt die jungen Wilden auf ihren starken Skoda Fabia R5 nicht. Um jede Bestzeit wurde gefightet.

Kleinere und größere Fehler, verhinderten auf den folgenden Prüfungen das Dinkel / Kohl noch mehr Bestzeiten abräumen konnten. Auf der siebten Wertungsprüfung „Fellner Arena 1“ mussten die Teilnehmer relativ lange warten. Die Veranstalter kämpften mit den Zuschauermassen, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Durch die ungewollte Pause befanden sich die Reifen dann auch nicht mehr auf „Idealtemperatur“ und eine Schikane stellte sich dem jungen Rossacher in den Weg. Dies lies dann den Rückstand auf den Führenden Kreim um weitere 30 Sekunden anwachsen.

Auf den folgenden Prüfungen fuhren Dominik Dinkel und Christina Kohl immer auf Augenhöhe mit Kreim. Die Zeiten konnte der Rossacher trotz der fehlenden Erfahrung auf dem R5 mitgehen. Am Ende Platz zwei im Gesamtklassement. Der Rückstand auf Kreim 52 Sekunden (30 durch die Berührung mit der Schikane und 22 nach den ersten vier Prüfungen am Freitag). Ein erfolgreiches Wochenende für Dominik Dinkel und Christina Kohl. Das Vertrauen das vor allem Michael Stoschek mit seiner Brose Unternehmensgruppen in die Beiden Youngster gesetzt hat, wurde mit einem Spitzenergebnis belohnt. Der Dank geht natürlich an alle Sponsoren und das Serviceteam rund um KRT.

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Jetzt beginnen die Verhandlungen für die neue Saison. Mit tollen Ergebnissen und einem dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft haben Dominik Dinkel und Christina Kohl für viel Aufsehen gesorgt. Die geschaffene Verhandlungsgrundlage lässt für die neue Saison hoffen.


 

Dinkel beim Saisonfinale im  Baumschlager Skoda Fabia R5

Mit tollen Leistungen im Skoda Fabia S2000 haben sich Dominik Dinkel und seine Beifahrerin Christina Kohl bereits vorzeitig den 3. Platz in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gesichert. Ein Erfolg, den sich der junge Kfz-Meister am Beginn der Saison beim Umstieg vom Opel Adam R2 auf den Allrad-Skoda zum Ziel gesetzt hatte. Klar gab es damals Zweifler, aber die Umstellung gelang dem neu formierten Team so schnell und perfekt, dass drei technisch bedingten Ausfällen fünf Podiumsplätze in der heiß umkämpften DRM gegenüberstehen.

Diese Serie hat auch Michael Stoschek, der mit seinem Unternehmen Brose schon seit mehreren Jahren den Werdegang von Dominik Dinkel begleitet und unterstützt, tief beeindruckt. Zur Belohnung hat er sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Dominik und Christina werden das DRM-Finale bei der 3-Städte-Rallye in einem Skoda Fabia R5 von BRR in Angriff nehmen dürfen. 

Mit einem ausgiebigen Test im Waldviertel können sie sich morgen gründlich mit diesem vertraut machen. Mundl Baumschlagers Truppe ist übrigens bereits heute vor Ort, denn die aktuellen WRC2-Fünften Armin Kremer und Pirmin Winklhofer wollen dem Setup ihres BRR Fabia R5 den letzten Feinschliff für ihren nächsten Einsatz in Spanien geben. 

Dabei werden Dominik Dinkel und Christina Kohl heute Nachmittag zunächst in die Rolle des Zuschauers und Beobachters schlüpfen. „Auch dabei kann man durchaus schon etwas lernen“, bemerkt Dominik, der sich auf die neue Herausforderung riesig freut: „2016 war bisher unglaublich! Einerseits echt hart und vollen Einsatz fordernd, andererseits sehr lehrreich und wunderschön mit unglaublichen Erfolgsmomenten. Dafür ein ganz großes Dankeschön an unser bisheriges Einsatzteam von KRT um Hans Pfeffer und an meine Beifahrerin Christina. Vor allem aber an Michael Stoschek und Brose für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir werden beide alles dafür geben, dies auch bei der 3-Städte-Rallye zu rechtfertigen.“ 

Quelle: Rallye Magazin


 

 

Schwieriges Wochenende kurz vor Saisonende

 

Osterode (Niedersachsen):

Kurz vor Saisonende kämpfen Dominik Dinkel und Co-Pilotin Christina Kohl um einen Podest Platz in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2016. So galt es für die Beiden bei der ADAC Rallye Niedersachsen wichtige Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Vorletzte Lauf einer erfolgreichen Saison, die dank der Unterstützung durch den Ex- FIA Historic Europameister Michael Stoschek und seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab überhaupt erst ermöglicht wurde, geht zu Ende. Dem Rossacher und der Tiefenbacherin gelang es oft die Werkskonkurrenz von Skoda und Peugeot zu ärgern. Sie erzielten auf Anhieb in der Saison mehrere Podest Plätze mit denen so niemand gerechnet hätte.

Am Freitagabend startet dann der Rallyetross mit der ersten Wertungsprüfung „ Heiligenberg“. Hier musste Dominik Dinkel feststellen, dass sein Setup und auch die Getriebeübersetzung nicht optimal waren. Mit der vierten Zeit holte er noch das Maximum heraus. Auf dem folgenden Rundkurs machte sich das Performance Defizit noch mehr bemerkbar. 16,5 Highspeed Kilometer bei denen der Rossacher den Brose Skoda S2000 ständig im Begrenzer bewegte, aber trotzdem nicht wie gewünscht mithalten konnte. So beendeten die Beiden den ersten Tag mit dem fünften Platz im Gesamtklassement und einem Rückstand von 27,5 Sekunden auf den führenden Fabian Kreim.

Der Samstagmorgen startet wie am Vortag. Zwar hatte man am Setup einiges verändert, die Einstellungen waren aber immer noch nicht 100% das was sich Dominik Dinkel vorstellte. Zwar gelang es immer im den Top fünf zu bleiben, aber für den Wunsch weiter nach vorne zu gelangen und wichtige Punkte zu ergattern mussten Dinkel / Kohl kämpfen. Bis zum Mittagsservice hatten die Beiden alle Hände voll zu tun um einigermaßen auf Schlagdistanz zur Spitze zu bleiben.

Während des Mittags Service gelang es der Servicecrew das Setup des Brose Skoda Fabia S2000 in den gewünschten Zustand zu versetzten. Jetzt konnte der Rossacher wieder angreifen. Auf der sechsten Prüfung des Tages „Elbingerrode“ gelang die vierte Zeit und ganz nach vorne fehlten auch nur neun Sekunden. In „Pöhlde /Schwarzfeld schoben sie sich wieder auf den vierten Platz im Gesamtklassement. Über eine Minute hatten sie auf die Top – Plätze bereits verloren. Jetzt galt es die wichtigen Punkte für den vierten Platz zu sichern und nicht mehr alles zu riskieren.

Nach dem nächsten Service ging es auf die neunte von dreizehn Wertungsprüfungen. Kurz vor dem Start in „Ührde“ machte der Brose Skoda Fabia S2000 schlapp und der Motor quittierte den Dienst. Ein abruptes Ende für Dominik Dinkel und Christina Kohl, die sich gerade mit viel Kraft wieder in die Top – Plätze gekämpft hatten. Leider ohne Punkte ging es zurück nach Hause.

Der letzte Lauf findet rund um Karpfham in Niederbayern bei der ADAC 3 Städte Rallye statt. Der dritte Platz in der Deutschen Rallyemeisterschaft ist dem Rossacher nicht mehr zu nehmen. Ein sensationelles Ergebnis in der ersten Saison mit dem Brose Skoda Fabia S2000.


 

Kämpfen bis zum Schluss

Die Rallyesaison neigt sich für den Rossacher Dominik Dinkel und Chrisitna Kohl aus Tiefenbach dem Ende zu. Eine Saison mit Höhen und Tiefen die Spannung bis zum Schluss verspricht. Von den zehn geplanten Läufen konnten die beiden bereits sieben absolvieren. Die Bilanz spricht eindeutig für Dominik Dinkel. Zwar mussten bei der AVD Rallye Sachsen und bei der DMV Sparkassen Rallye Thüringen zwei Ausfälle verbucht werden, aber mit fünf Podest Plätzen, die sich der Rossacher hart erkämpfte, können die Beiden bis hier hoch zufrieden sein. Mit unterlegenem Auto gegen die R5 Boliden zweimal den zweiten und dreimal den dritten Platz zu erreichen, ein sensationelles Ergebnis.

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Am Anfang der Saison hätte niemand damit gerechnet, dass Dominik Dinkel und Christina Kohl um die Podest Plätze im Brose Skoda Fabia S2000 mitkämpfen können. Schrieb man es beim ersten Lauf zur Rallye Saarland noch den Straßenverhältnissen mit Eis und Schnee zu, wurden spätestens auf der Rallye Wartburg alle eines Bessern belehrt. Bei trockenen Bedingungen war der Rossacher ebenso schnell und überraschte die Konkurrenz mit Bestzeiten.

Das Team Rund um Dominik Dinkel funktioniert tadellos. KRT-Rallye leistet die technische Unterstützung, die der Brose Skoda Fabia benötigt und auch im Auto stimmt die Harmonie. Christina Kohl liefert in Perfektion die Ansagen. Durch den perfekten Aufschrieb den sich beide hart erarbeiten sind die schnellen Zeiten der Spitze auch überhaupt erst möglich. Am Ende geht aber nichts ohne die finanzielle Unterstützung des Ex-FIA Historic Europameisters Michael Stoschek und seiner Brose Unternehmensgruppen und Kaspersky lab.

Vor zwei Wochen mussten die Veranstalter der ADAC Rallye Baden-Württemberg das Handtuch werfen. Der vorletzte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 muss aus Genehmigungsgründen abgesagt werden. Was das für die Endabrechnung mit den Streichergebnissen und die Meisterschaftswertung bedeutet muss noch entschieden werden.

Für Dominik Dinkel und Christina Kohl bleiben jetzt noch zwei Wertungsläufe um den dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft festzuhalten. Der Vorsprung auf die Konkurrenten Peter Corazza (Mitsubishi Lancer EVO R4) und Yannick Neuville (Skoda Fabia S2000) ist mit über 40 Punkten deutlich aber noch nicht endgültig. Nach ganz vorne besteht nur die theoretische Möglichkeit die Konkurrenz noch zu ärgern.

Trotz der unerwarteten Nachricht über die Absage der Rallye, die Rund um Heidenheim stattfinden sollte, wollen Dominik Dinkel und Christina Kohl beim nächsten Lauf am 09.-10.09.2016 bei der ADAC Rallye Niedersachsen voll angreifen. Das Ziel für die Beiden ist ganz klar gesteckt. So viele Punkte wie möglich aus dem weit entfernten Laatzen mit nach Hause zu bringen.


 

Mit großem Kampf zum fünften Podestplatz in der Saison 2016

Der siebte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft fand am vergangenen Wochenende in Eisenach statt. Im Westen von Thüringen liegt die Lutherstadt am Fuße der Wartburg. Eine der größten Buckelpisten im Rallyekalender, so lässt sich die ADAC Cosmo Rallye Wartburg mit nur wenigen Worten beschreiben. Auch für Dominik Dinkel und Christina Kohl war die Veranstaltung nicht auf der Wunschliste gestanden. Nach dem technischen Ausfall bei der DMV- Sparkassen Rallye Thüringen Mitte Juli blieb dem jungen Rossacher und seiner Tiefenbacher Copilotin nichts anderes übrig als sich auf die Reise nach Eisenach zu machen.

Der Führende in der Deutschen Rallyemeisterschaft Fabian Kreim (Skoda Fabia R5), war nicht am Start. Dafür tat sich neue Konkurrenz auf. Neben dem bekannten Christian Riedemann (Peugeot 208 T16 R5) galt es sich gegen Rashid Alketbi (Ford Fiesta R5), Abdulaziz Al-Kuwari (Skoda Fabia R5) und den dreifachen Deutschen Meister und EX-Europa und Asien-Pazifik-Meister Armin Kremer (Skoda Fabia R5) zu behaupten. Kurz vor der ADAC Rallye Deutschland kam die Konkurrenz aus aller Herren Länder um die ADAC Cosmo Rallye Wartburg zum Testen zu nutzen.

Für den Rossacher Dominik Dinkel eher suboptimal, da alle genannten in der DRM Wertung punktberechtig waren, dass Dinkel/Kohl schnell sind haben sie in dieser Saison oft genug bewiesen. Ein harter Kampf wartete auf die beiden auf den 120 Wertungsprüfungskilometern.

Der Brose Skoda Fabia S2000 befand sich wieder im Bestzustand. Für die Rallyeteams eher ungewohnt startete die Veranstaltung am Samstagmittag mit der ersten Prüfung. Zu Beginn lief es für Dinkel /Kohl nicht optimal. Das richtige Setup für die welligen Strecken wurde einfach nicht gefunden. In den Servicepausen wurde immer wieder probiert, aber so richtig wollte es einfach nicht werden. Nach den ersten fünf Prüfungen lagen Dinkel / Kohl auf dem fünften Gesamtrang. Der Rückstand auf die Führenden Kremer/Winklhofer und Riedemann Vanneste war schon auf fast eine Minute angewachsen. Hauchdünn der Rückstand auf das Podest mit nur 5,9 Sekunden auf Alketbi/Hepperle und Al-Kuwari/Duffy. Gegen Abend des ersten Tages lief es dann besser. Das Setup war gefunden und jetzt galt es wieder Boden gut zu machen. In der Nacht, auf der legendären Prüfung „Cosmodrom by night“ mit 11,6 Kilometern, meldete sich der Rossacher eindrucksvoll zurück. Mit einer Bestzeit zeigte er der Konkurrenz deutlich, dass mit ihm zu rechnen ist. So beendeten Dominik Dinkel und Christina Kohl mit ihrem Brose Skoda Fabia S2000 den ersten Rallyetag auf dem vierten Platz im Gesamtklassement

Der Sonntag brachte dann das gute Fahrgefühl zurück. Früh am Morgen um 8:10 Uhr ging es auf die letzte Etappe. Noch sieben Wertungsprüfungen waren zu absolvieren. Das Vertrauen in das Setup kam mit jedem Kilometer auf den welligen Strecken zurück. Die kurzen Prüfungen boten kaum noch Möglichkeiten viel Boden gut zu machen. Auf der 15. Prüfung „Madelungen“ machten Dinkel / Kohl noch einmal richtig Alarm. Die Powerstage mit wichtigen Zusatzpunkten war ein Krimi um jede hundertstel Sekunde. Mit der zweiten Zeit im Gesamtklassement konnten die beiden zwei wichtige Zusatzpunkte sichern, und lagen kurz vor dem Ende auf dem vierten Platz mit nur 0,4 Sekunden Rückstand auf das Podest und Rashid Alketbi. Der letzte Service, hier wurde der Brose Skoda Fabia S2000 durch KRT und die Servicecrew nochmal in Bestform versetzt. Auf den 7,9 Kilometern der WP „Hohe Sonne“ fuhren Dinkel Kohl die dritte Zeit im Gesamt und konnten den Rückstand von 0,4 Sekunden tatsächlich in eine Vorsprung von 5,6 Sekunden verwandeln. Ein Ritt am absoluten Limit von Mensch und Maschine, den der junge Rossacher, mit der Unterstützung durch die gewohnt präzisen Ansagen von Christina Kohl bis zum Ende durchhielt. „ Wir haben alles gegeben, das war teilweise sehr an der Grenze aber es hat funktioniert“, äußerte sich Dinkel überglücklich.

Mit viel Schweiß und hartem Kampf konnten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl den dritten Platz und ein weiteres absolutes Top Ergebnis sichern. So konnte sich der junge Rossacher wieder für das entgegengebrachte Vertrauen der Sponsoren unterstützt durch Michael Stoschek, der EX-FIA Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab bedanken. Der nächste Lauf wird Anfang September bei der ADAC Rallye Niedersachsen sein.


 

Dinkel / Kohl gehen in Thüringen leer aus

Pößneck (Thüringen):

Der sechste Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 fand am vergangenen Wochenende rund um die Stadt Pößneck in Thüringen statt. Nach dem sensationellen Ergebnis bei der ADAC Rallye Stemweder Berg mit dem 3. Platz im Gesamt hatten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl wieder in Schlagdistanz zur Spitze gebracht. Die Erwartungen fürs Wochenende waren aber doch eher verhalten. Auf den sehr schnellen Strecken der 55. DMV Sparkassen Rallye Thüringen hatte man klare Nachteile gegenüber den R5 Boliden von Fabian Kreim und Christian Riedemann. Es galt also so viele Punkte wie möglich beim 6. von 10 Läufen zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit nach Hause zu nehmen.

Am Donnerstagabend konnten die Teams dann Ihr Setup für die Veranstaltung beim Shakedown rund um Knau festlegen. Nach den Testkilometern hatte Dominik Dinkel ein gutes Gefühl. Das Auto lag perfekt auf den welligen Straßen.

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Freitagabend ging es dann richtig los. Die kurze Sprintprüfung „ Niederkrossen“ mit nur 5km gingen Dinkel/Kohl verhalten an. Auf dem Rundkurs lief es deutlich besser. Zahlreiche Fans waren an den Traditionskurs in Pößneck gekommen um den jungen Rossacher und die Tiefenbacherin anzufeuern.

Am Ende hatte man auf die führenden Fabian Kreim mit Frank Christian auf Skoda Fabia R5 und Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5 einen Rückstand von 10,2 Sekunden. Mit Platz fünf im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der DRM Wertung konnten Dinkel / Kohl mit Ihrem Brose Skoda Fabia S2000 für den Anfang zufrieden sein. Die Basis für ein gutes Ergebnis war somit gelegt.

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Der Samstagmorgen startete um 8:06 mit der Wertungsprüfung „Stelzendorf“. Es galt 14,66 Kilometer in Bestzeit zu absolvieren. Nach nur 3 km traten dann die ersten Probleme auf. Mit einem schleichenden Plattfuß verloren sie gleich zu Beginn sehr viel Zeit. Der Reifen konnte durch die beiden zwischen den Prüfungen gewechselt werden. Mit einem Rückstand von 39 Sekunden ging es dann auf die vierte Prüfung. Gleich am Start rissen sie sich die Antriebswelle ab. Auf dem Rundkurs „Bankschenke“ mussten sie sich jetzt zwei Runden plus Ausfahrt mit dem stark lädierten Brose Skoda Fabia S2000 herumschlagen. Am Ende kamen schon Geräusche vom Differential.

So schleppten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl in den ersten Service des Tages. Durch den enormen Zeitverlust von 2 Minuten und der doch starken Beschädigung am Differential stellte Dominik Dinkel den Brose Skoda Fabia S2000 ab. Leider ohne Punkte mussten die beiden schon früh am Morgen aufgeben.

Jetzt heißt es erst einmal Bilanz ziehen. Noch vier Läufe sind zu absolvieren. Der Sieg der Deutschen Rallyemeisterschaft nur noch in der Theorie möglich, der Dritte Platz ist mit einem Vorsprung von 31 Punkten für den nächsten Lauf erstmal gesichert. Wie die Saison für Dominik Dinkel und Christina Kohl weitergeht steht im Moment noch nicht fest.  Der Dank geht an Michael Stoschek, der EX-FIA Historic Europameister, der mit seiner Brose Unternehmensgruppe diese Saison überhaupt möglich gemacht hat und an Kaspersky lab.

 


 

Dominik Dinkel und Christina Kohl versöhnen sich mit der Rallye Stemweder Berg

Lübbecke (Nordrhein – Westfalen):

Eine Veranstaltung mit Höhen und Tiefen liegt hinter dem Rallye Team Dinkel und der Service – Crew rund um KRT. Nach dem Ausfall bei der AVD Rallye Sachsen musste der Brose Skoda Fabia S2000 komplett revidiert werden. Die Arbeiten dauerten bis Donnerstagnacht an und so machte sich der Tross erst gegen Mitternacht auf die lange Reise ins entfernte Lübbecke zur Rallye Stemweder Berg. Nach über 8 Stunden Fahrt erreichten sie am Freitagmorgen um neun Uhr dann auch den Serviceplatz in Lübbecke. Zum Ausruhen war aber keine Zeit und Dominik Dinkel und Christina Kohl mussten gleich weiter und den Aufschrieb erstellen bevor es am Abend auf die erste Prüfung ging.

Die Gegner bei der ADAC Rallye Stemweder Berg um den Kampf in der Deutschen Rallyemeisterschaft waren, zum letzten Lauf der ersten Halbzeit, alle am Start. Fabian Kreim und Christian Frank auf Skoda Fabia R5 und natürlich auch Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5. Außergewöhnlich viele neue Gegner für die Gesamtplatzierung hatten den Weg nach Lübbecke gefunden. In der Klasse von Dominik Dinkel und Christina Kohl gingen insgesamt elf Teams, darunter sechs der Bärenstarken R5 Fahrzeuge, an den Start. So stieg der Druck auf den jungen Rossacher. Das Ziel für das Wochenende war klar gesteckt. So viele Punkte wie möglich mit nach Hause zu nehmen.

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Das Wetter in Nordrhein-Westfalen machte was es wollte. Am Donnerstag 35° und heiß danach Gewitter und Land unter. So präsentierten sich die Strecken den Rallyeteams beim Abfahren. Die Straßen verschlammt, abgeknickte Bäume und viele Äste und Laub waren das Ergebnis des Unwetters vom Vorabend. Kurz vor dem Start zur ersten Wertungsprüfung in „Lashorst“ zog nur acht Kilometer entfernt ein erneutes Unwetter durch. Sturm, viel Wasser und drei Zentimeter großer Hagel richteten Rund um die Prüfung einiges an Schaden an. Der Serviceplatz in Lübbecke blieb aber verschont.

Um 19:01 ging es dann am Freitag auf die erste Wertungsprüfung „ Lashorst“ ein Rundkurs mit 14,01 km Länge. Eine sehr selektive Strecke die durch die Wetterkapriolen noch mehr an Spannung gewann. Die ersten Teams hatten hier kaum Probleme. Mit nur fünf Sekunden Rückstand setzten sich Dinkel / Kohl in Ihrem Brose Skoda Fabia S2000 gleich auf den zweiten Platz im Gesamtklassement. Der Verfolger Riedemann kam ebenfalls aber mit 5 Sekunden dahinter. Die zweite Prüfung „“Bad Holzhausen“ mit 8,51 Kilometern bekam dann noch mehr Nass von oben. Kurz vor dem Start öffneten sich die Schleusen und wieder schüttete es wie aus Eimern. Das kurze Schotterstück gleich nach dem Start wurde immer schlammiger. Für den jungen Rossacher kein Problem. Das waren seine Bedingungen. Hier konnte er das Leistungsdefizit gegenüber den R5 Fahrzeugen, durch sein fahrerisches Können kompensieren. Diesmal mit nur 2,8 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz. Auf der zweiten Schleife „Lashorst“ kamen die anderen R5 Fahrzeuge nochmal näher, konnten aber an dem tollen Ergebnis des ersten Tages nichts mehr ändern. Mit nur 9,9 Sekunden auf Kreim und 20 Sekunden vor Riedemann ging der erste Renntag zu Ende.

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Samstagmorgen startete der zweite Wertungstag. 119,54 WP-Kilometer standen auf dem Programm. Kurz vor dem Start der ersten Prüfung bei Levern „ Schierlagen“ (hier hatte am Vortag der Hagel für regelrechte Verwüstung gesorgt). Aktuell schienen die Wetterbedingungen gut und so stellte sich die Frage nach der richtigen Reifenwahl. Die Unwetterlage war noch immer gespannt. Aber die ersten 8,93 Kilometer konnten fast im trockenen absolviert werden. Auf der zweiten Prüfung dem Rundkurs „Buschmannsort“ begann es vor dem Start sehr stark zu regnen. Sofort sammelte sich das Wasser auf den Straßen, Felder und Wiesen waren vom Vortag schon voll und so konnte das Wasser auch nicht ablaufen. Die Teilnehmer hatten alle Hände voll zu tun um ihre Fahrzeuge auf der Strecke zu halten.

Der Abstand auf den führenden Fabian Kreim hatte sich vergrößert, aber Dominik Dinkel schaffte es trotz einer nicht perfekten Reifenwahl Christian Riedemann mit 14 Sekunden Abstand hinter sich zu halten. Der Regen nahm immer mehr zu.

Nach dem Service konnte Dinkel die Zeiten von Fabian Kreim wieder besser mitgehen. Christian Riedemann legte einen Zwischenspurt hin und fuhr eine Bestzeit nach der anderen. Er ging an Dinkel /Kohl vorbei auf den zweiten Platz im Gesamt. Im zweiten Durchgang „Buschmannsort“ griff der junge Rossacher an. Er holte sich die Bestzeit auf dieser Prüfung und konnte den Abstand auf Riedemann wieder auf nur noch vier Sekunden verkürzen. Auf der neunten von 15 WP`s machte Christian Riedmann einen kleinen Fahrfehler, er rutschte in einen Graben und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.

Noch fünf WP`s und Dominik Dinkel und Christina Kohl lagen auf einem hervorragenden zweiten Platz im Gesamtklassement. Die Wetterbedingungen wurden immer schlechter. Dauerregen machte die Strecken immer gefährlicher und schwieriger zu befahren. Der Brose Skoda Fabia S2000 lief wie am Schnürchen, dank der großartigen Arbeit der Service - Crew rund um KRT, die alles dafür gaben das Fahrzeug fertigzubekommen. Die gute Performance unterstrich  der junge Rossacher nochmals auf der zehnten WP mit einer weiteren Bestzeit.

Danach entschied sich die Rennleitung zum Abbruch der Veranstaltung. Die WP elf wurde zur Powerstage und bot somit für die ersten Drei wichtige Zusatzpunkte. Hier konnten Dinkel /Kohl für die zweite Zeit noch zwei Zusatzpunkte ergattern. Die zwölfte Wertungsprüfung wurde von den verbliebenen 37 Teilnehmer (gestartet 66) in langsamen Tempo durchfahren. Die Entscheidung für den Abbruch viel für die Sicherheit der Teilnehmer und war die absolut richtige Entscheidung. Die Unwetter des Wochenendes machten eine Weiterfahrt unmöglich.

So konnten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl nach dem Ausfall beim Debüt im Vorjahr mit der ADAC Rallye Stemweder Berg versöhnen. Mit einem hervorragenden zweiten Platz sicherten sie sich wichtige Punkte im Kampf um die Deutsche Meisterschaft 2016. Auch für die Marke Skoda konnte sich das Ergebnis mit einem vierfach Triumpf mehr als sehen lassen.

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Ein anstrengendes, aber sehr erfolgreiches Wochenende für den Rossacher Dominik Dinkel und die Tiefenbacherin Christina Kohl ging doch noch versöhnlich zu ende. Dank der Unterstützung von Michael Stoschek, der Ex-FIA Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab konnte das Fahrzeug wieder in einen Top Zustand versetzt werden. Vor allem aber geht der Dank an KRT-Rallye und die Service-Crew, die das Auto in über 16 Stunden kurz vor der Rallye wieder auf Stand gebracht haben.

Mit diesem Spitzenergebnis bedanken sich die beiden auf ihre Weise und lassen mit Spannung auf die zweite Hälfte der Rallye Saison blicken. In Kontakt zur Spitze geht es auf dem dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft am 15.-16.07. nach Thüringen. Hier werden wieder zahlreiche Fans den Weg auf sich nehmen um Dominik Dinkel und Christina Kohl in ihrem Brose Skoda Fabia S2000 live erleben zu dürfen.

 


 

Dinkel / Kohl leider ohne Punkte in Sachsen

Zwickau (Sachsen):

Für den vierten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft bei der AVD Sachsen Rallye war das Ziel ganz klar definiert. Der junge Rossacher Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christina Kohl wollte Punkte sammeln. Die typischen Porschestrecken der Sachsen Rallye waren nichts für den Brose Skoda Fabia S 2000. Trotzdem standen die Zeichen gut, dass Dominik Dinkel wichtige Punkte für die Meisterschaftswertung sammeln könnte. Dank der Unterstützung durch Michael Stoschek, der EX – Fia Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab.

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Der Freitagabend mit Start auf dem Zwickauer Kornmark und den anschließend zu absolvierenden vier Prüfungen verlief ohne größere Zwischenfälle. Dominik Dinkel und Christina Kohl starteten vorsichtig aber dennoch schnell in die Veranstaltung. Ohne unnötiges Risiko absolvierten sie zweimal die Prüfung „Hirschfeld“ und den legendären Stadtrundkurs in Zwickau, die Prüfung „Glück auf Brücke“. Die wie alle Jahre gesäumt wurde von unzähligen Zuschauern. Den ersten Tag beendeten die beiden auf dem vierten Platz im Gesamtklassement dicht gefolgt von den Teamkollegen Yannick Neuville (Belgien) und Jürgen Heigl (Österreich). Ein tolles Ergebnis im Hinblick auf das Leistungsdefizit, das der Brose Skoda S2000 gegenüber den R5 Boliden von Riedemann und Kreim und natürlich auch den Porsches hat. Diese wurden pilotert von den einheimischen Maik Stölzel, Ruben Zeltner und dem Schwaben Rainer Noller.

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Am Samstagmorgen ging es dann auf die zweite Etappe der AVD Sachsen Rallye. Es galt 103 Wertungsprüfungskilometer in Bestzeit zu absolvieren. Mit der guten Ausgangslage vom Vortag ging es dann um kurz nach neun auf die erste Wertungsprüfung des Tages „Neuschönburg“ mit 10,28 Kilometern auf 100 %Asphalt. Die Streckencharakteristik, einfach nur schnell. Dominik Dinkel und Yannick Neuville fuhren auf Augenhöhe. Fast Zeitgleich jagten sie der Konkurrenz hinterher. Der Rossacher konnte auf den ersten beiden Prüfungen den vierten Platz gegen die starke Konkurrenz behaupten.

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Zum Mittagsservice begannen dann die Probleme. Der zweite Gang des Brose Skoda Fabia machte sich bemerkbar. Die Service-Crew um KRT versuchte alles um in der kurzen Reparaturpause den Schaden einzudämmen. Nach dem Service ging es dann auf die WP sieben und acht. Hier lief es dann auch wieder besser, zwar war das Problem am Getriebe nicht behoben aber vielleicht schaffte es der junge Rossacher den lädierten Brose Skoda Fabia S2000 bis ins Ziel bringen. Den Teamkollegen musste Dinkel ziehen lassen, konnte aber weiter schnelle Zeiten fahren um den fünften Platz nach hinten abzusichern.

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Die neunte WP „Weißensand“ lief wieder so gut, dass Dominik Dinkel und Christina Kohl den Rückstand auf die Teamkollegen Neuville / Heigl auf fünf Sekunden verkürzen konnten. Doch dann passierte es. Auf der Zehnten von zwölf Prüfungen mussten sie den Brose Skoda Fabia S 2000 abstellen. Am Kühlkreislauf brach ein Aluminium Anbauteil. Um nicht noch größere Schäden zu riskieren musste der junge Rossacher den Brose Skoda Fabia S2000 abstellen. Die wichtigen und greifbaren Punkte waren dahin.

Diesmal wurde die tolle Leistung der beiden nicht belohnt. Trotz der schwierigen Voraussetzungen auf den Porsche dominierten Strecken hat Dinkel einmal mehr gezeigt, dass er so manches Leistungsdefizit auch mit fahrerischem Können ausgleichen kann. Jetzt heißt es für KRT den Brose Skoda Fabia S 2000 zu revidieren und für die ADAC Rallye Stemweder Berg vom 24.-25.06.2016 den Defekt zu beheben. Bei der kommenden ADAC Rallye Stemweder Berg in Nordrhein - Westfahlen werden Dominik Dinkel und Christina Kohl wieder voll angreifen. Von der Streckencharakteristik liegt die kommende Veranstaltung dem Rossacher mehr. Mit sehr selektiven und anspruchsvollen Wertungsprüfungen, teilweise auf Schotter kann Dinkel sein Talent wieder besser ausspielen. Vielleicht gelingt beim fünften von zehn Läufen wieder ein Top- Ergebnis für den Meisterschaftsdritten.


 

Drei Läufe! Dreimal Podest für Dinkel / Kohl

Sulingen (Niedersachsen):

Bei traumhaftem Wetter fand am Vergangenen Wochenende der dritte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft rund um Sulingen statt. Die 29. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ lockte 101 Teilnehmer nach Niedersachsen. Nach den beiden Schlammschlachten im Saarland und in Hessen zeigte sich auch Petrus als Rallyefan.

Dominik Dinkel und Christina Kohl reisten als zweitplatzierte in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2016 nach Sulingen. Mit dem Wissen, dass es an diesem Wochenende schwierig werden würde die leistungsstärkere Konkurrenz zu ärgern. Viele Highspeed Anteile, bei den der Brose Skoda Fabia S 2000 gegenüber dem Skoda Fabia R5, dem Peugeot 208 R5 und auch dem ein oder anderen Mitsubishi Lancer EVO klar im Nachteil ist. Zwar kommt Dinkel der Schotteranteil entgegen, aber rein rechnerisch war diesmal ein Podest Platz nicht erreichbar.

Das Fahrzeug wurde wie auch zu den beiden vorherigen Läufen, durch KRT in einen Top Zustand versetzt. Was dank der Unterstützung durch die Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky überhaupt erst möglich ist.

Durch die beiden Top Ergebnisse mit dem dritten Platz im Saarland und dem zweiten Platz bei der Hessen Rallye Vogelberg hatte der junge Rossacher mit seiner Tiefenbacher Co-Pilotin schon für viel Aufsehen gesorgt. Mit einem guten Gefühl und einer realistischen Erwartung starteten die beiden dann am Freitagabend als dritte auf Zeitenjagt. Es galt insgesamt 13 Wertungsprüfungen zu absolvieren. Die 133,9 Wertungsprüfungskilometer gingen unter anderem durch ein Militärgelände mit hohen Randsteinen und schnellen Asphaltpassagen, in denen sich der Drehzahlbegrenzer des Brose Skoda Fabia S2000, spürbar und lautstark zu Wort meldete. Aber auch Schotter stand mit auf dem Programm, nicht die feine finnische Ausgabe aber genau der Richtige für Dominik Dinkel. Hier konnte er das Leistungsdefizit fahrerisch ausgleichen.

Um 18:00 Uhr am Freitag fand in Lessen die erste Wertungsprüfung (WP) statt. Es galt 15,8 Kilometer auf unterschiedlichstem Untergrund (Asphalt-, Schotter- und Wiesenwege) in Bestzeit zu absolvieren. Auch Michael Stoschek, der EX – FIA Historic Europameister ging mit einem Porsche 911 S 2,5 an den Start. Der Gönner von Dominik Dinkel hatte aber von Beginn an mit der Technik zu kämpfen und musste bereits am Start der ersten Prüfung für der ersten Tag aufgeben. Für Dinkel/Kohl lief es auf Anhieb gut. Die vierte Zeit auf der ersten Prüfung konnte sich sehen lassen. Der Rückstand auf die führenden Fabian Kreim und Frank Christian im Skoda Fabia R5 betrug trotz der fast 15 Kilometer langen WP nur 7,5 Sekunden. Der anschließende Rundkurs in Sulingen mit 4,3 Kilometern war eher für die Zuschauer gemacht, hier konnte man die Teilnehmer hautnah bewundern. Die ersten Sieben trennten auf der kleinen Arena auch nur 10 Sekunden, mit der dritten Zeit positionierte sich der junge Rossacher in Podest nähe. Nach dem ersten Tag hieß das Zwischenergebnis für Dominik Dinkel und Christina Kohl Platz vier. Nach vorne fehlten 21,7 Sekunden was aufgrund der Streckencharakteristik völlig im Rahmen war. Der dritte Platz ging an die Teamkollegen Yannick Neuville und Jürgen Heigl, ebenfalls auf Skoda Fabia S2000 unterwegs.

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Samstagmorgen starteten die Teilnehmer nach der Zielankunft des Vortages. Michael Stoschek und Co-Pilot Dieter Hawranke nutzten das Super Rallye Reglement und wagten den Neustart. Dominik Dinkel und Christina Kohl gingen als vierte um 8:40 an den Start. Der Morgen begann wie der Abend aufgehört hatte, wieder der vierte Platz. Danach ging es auf die Mammut Prüfung „Steyerberg“, der Truppenübungplatz mit seinen hohen Randsteinen. Keine Sekunde durfte man hier unachtsam sein. Jetzt zeigte sich auch langsam deutlich die Überlegenheit der leistungsstärkeren R5. Auf dieser einen Prüfung bekamen Dominik Dinkel und Christina Kohl 33 Sekunden Rückstand aufgebrummt. Trotz Bremsproblemen schafften sie es sich vor den Teamkollegen Neuville/Heigl mit 7 Sekunden zu behaupten. Auch im Zwischenergebnis schoben sie sich vor auf den dritten Platz.

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Der Rückstand auf Kreim und Riedemann war bereits auf 57 Sekunden gewaltig angewachsen. Für Michael Stoschek und Dieter Hawranke war hier Schluss. Das Getriebe des Porsche 911 S quittierte den Dienst. Die Bremsprobleme von Dominik Dinkel konnten vom Serviceteam behoben werden und so schnappte er sich auf der sechsten Wertungsprüfung die zweite Zeit nur 2 Sekunden hinter Kreim und zeitgleich mit dem Teamkollegen.

Ab jetzt galt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Nicht zu viel Risiko auf den materialraubenden Strecken. Nach vorne ging aus eigener Kraft nichts mehr. Die Gegner von hinten lauerten auf Fehler der Bestplatzierten. Die Teamkollegen von KRT Rallye, Dominik Dinkel und Yannick Neuville lieferten sich genauso wie die beiden führenden einen harten Kampf um das Podest. Auf der achten WP lagen die beiden zeitgleich auf dem dritten Platz. Bis zur letzten WP „Wedehorn“ (Powerstage mit Extrapunkten für die ersten drei) schenkten sich die beiden nichts. Erst als Yannick Neuville mit Technikproblemen in eine Kuhweide rutschte musste er sich geschlagen geben. Davor trennten die beiden nach 10 WP`s und fast 100 Prüfungskilometern nur 3,4 Sekunden. Ein Duell auf Augenhöhe, das auch an den Strecken mit Neugier verfolgt wurde. Auf dieser letzten WP sicherte sich Dominik Dinkel trotz stark nachlassender Reifen noch einen Sonderpunkt für die Meisterschaftswertung mit der dritten Zeit.

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Nach einem harten Fight mit seinem Teamkollegen schafft er den verdienten Podest Platz. Mit Zeiten auf höchstem Niveau auf den anspruchsvollen Strecken zeigt er einmal mehr das er zu den Top – Piloten Deutschlands gehört.

Durch das sehr gute Resultat konnten Dinkel/Kohl auch den zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigen. Drei Deutsche Meisterschaftsläufe“! Dreimal Podest! Ein toller Saisonstart für Dominik Dinkel und Christina Kohl mit ihrem Brose Skoda Fabia S2000.

Am Ende gewinnt der Lokalmatador Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 R5 vor Fabian Kreim mit Frank Christian die durch eine Strafzeit von 30 Sekunden den ersten Platz abgeben mussten.


 

Dinkel/Kohl überzeugen bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

 

Schlitz (Fulda)

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft rund um Schlitz (Hessen) statt. Die ADAC Rallye Vogelsberg mit selektivem Streckenprofil und wechselndem Untergrund lud die Rallyeelite Deutschlands in den Vogelsbergkreis.

Dominik Dinkel und Christina Kohl gingen perfekt vorbereitet in das Rallyewochenende. Die Lieblingsveranstaltung des jungen Rossachers sollte helfen noch mehr Erfahrungen mit den neuen Brose Skoda Fabia S2000 zu sammeln, trotz des hervorragenden Saisonstart bei der ADAC Rallye Saarland Pfalz blieben die beiden auf dem Boden.

 

Im Service war deutlich zu merken dass das Team Dinkel/Kohl beim ersten Saisonlauf für Aufsehen gesorgt hat. Viele interessierte und rallyebegeistere säumten das KRT Service Zelt. Die Neugier war groß um das junge Team, das trotz technischer Unterlegenheit mit den großen Werksteams mithalten konnte. Auch die Familien der beiden und viele Freunde fanden sich im Vogelsbergkreis ein um die beiden zu unterstützen.

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Am Freitagabend ging es dann mit Startnummer zwei auf die erste Etappe. Der Start verlief gut, so konnte sich Dominik Dinkel nach den ersten vier Prüfungen auf schwierigen und schlammigen Strecken zwischen die beiden Werksteams von Skoda und Peugeot setzen. Besonders der Rundkurs in „Willofs“ lag dem jungen Rossacher, hier konnte er auf der letzten Prüfung fast die erste Bestzeit erzielen und schob sich hier in der Dunkelheit auf den zweiten Platz nach vorne.

Der Samstagmorgen begann wie der Freitag mit typischem Aprilwetter, teilweise schüttete es wie aus Eimern.

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Die vom Vortag schon aufgeweichten Strecken wurden immer matschiger. Der Vorteil lag hier bei den erfahrenen Werksteams. Die Reifenwahl sollte die entscheidende Rolle spielen. Dominik Dinkel setzte auf die falschen Pneus und verlor dadurch gleich zu Beginn des Tages wertvolle Zeit. Es viel den beiden schwer durch die Probleme am Morgen den richtigen Rhythmus zu finden. Auch die Konkurrenz hatte Probleme, Fabian Kreim im Werks Skoda Fabia R5 musste nach der sechsten Wertungsprüfung das Sportgerät mit beschädigtem Kühler abstellen. Den größten Fight lieferte sich Dinkel zu diesem Zeitpunkt mit den Teamkollegen Yannick Neuville und Jürgen Heigl ebenfalls im Skoda Fabia S2000. Im Duell mit Dinkel machte Neuville einen Fehler durch den er die Chance auf das Podest verlor. So richtete sich die Aufmerksamkeit auf Christian Riedemann im Werks Peugeot 208 T16 R5, Herrmann Gassner Senior Mitsubishi Lancer EVO 8 und Rene Mandel im Ford Fiesta R5. Auf der siebten Wertungsprüfung „Ulrichstein 2“ hatten Dinkel/Kohl einen kleinen AHA-Moment. Ein Dreher der leider nochmals Zeit kostete, verschaffte Riedemann ein Polster von 32 Sekunden auf den Rossacher.

Mit einem kurzen Zwischenspurt auf der achten Wertungsprüfung des Tages „Feldatal 2 „ konnte Dominik Dinkel noch eine Bestzeit in den Vogelsberger Schlamm zaubern. Der zweite Platz lag zum Greifen nahe, mit einem großen Zeitpolster von fast einer Minuten vor den Verfolgern Herrmann Gaßner Senior und Rene Mandel ging es dann auf die letzte Prüfung des Tages.

Die vorletzte Prüfung wurde wegen dem Ölverlust eines Teilnehmers aus dem Historischen Feld annulliert, dadurch wurde die Powerstage (Sonderwertung für die ersten drei) auf die letzte Prüfung verlegt. Hier wurde Dinkel wie auch schon im Saarland nur vierter. Knapp an den Sonderpunkten vorbei aber mit der sicheren Zielankunft. Hier zeigt der junge Rossacher das er klar Prioritäten setzten kann. Die wichtigen Punkte für den zweiten Gesamtrang sicher ins Ziel zu bringen.

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Nach dem dritten Platz bei der Saarland Pfalz Rallye konnten Dinkel/Kohl das Topergebnis wiederholen. Ein hervorragender zweiter Platz im Gesamtklassement spült die beiden auch in der Wertung zur Deutschen Rallyemeisterschaft auf einen unglaublichen zweiten Platz. Die Top Erfolge machen den jungen Rossacher stolz, so kann er seinen Unterstützern in Form von Michael Stoschek, der Ex-FIA Historic Europameister mit seiner und Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab auch etwas zurückgeben. Der nächste Lauf findet vom 06 – 07. 05.2016 in Sulingen statt.


 

Der zweite Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 im Vogelsbergkreis

Schlitz (Fulda)

Am kommenden Wochenende startet Dominik Dinkel (Rossach) mit Copilotin Christina Kohl (Tiefenbach-Passau) bei der ADAC Rallye Hessen Vogelsberg. Rund um Schlitz (Fulda) wird am 15. und 16.04.2016 beim zweiten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 wieder Rallyeaction geboten.

Die Erinnerungen, die der junge Rossacher an diese Veranstaltung hat sind überaus positiv. Konnte er im vergangenen Jahr mit seinem Brose Opel ADAM R2 den ersten Klassensieg einfahren. Das Gesamtergebnis mit dem 12. Rang konnte sich ebenfalls mehr als sehen lassen.

Die Streckencharakteristik mit Schotter und schnellen Asphaltstücken liegt Dominik Dinkel. Der Brose Skoda Fabia wurde von KRT bestens vorbereitet was vor allem der großartigen Unterstützung durch Michael Stoschek (Ex-FIA Historic Europameister) mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab zu verdanken ist. Bei seiner „Lieblingsrallye“ sind Dominik Dinkel und Christina Kohl immer noch auf Lernmodus. Jede Veranstaltung und jeder Wertungsprüfungskilometer bringt den beiden die nötige Sicherheit und den nötigen Speed um richtig angreifen zu können.

Das Ziel für das kommende Wochenende ist trotz des hervorragenden Ergebnisses bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye immer noch klar definiert: Wichtige Erfahrungen sammeln und im Ziel ankommen.

Am Freitagabend geht es dann um 17:46 in Schlitz über die Startrampe. Dominik Dinkel und Christina Kohl starten mit der Startnummer 2 auf die ersten Wertungsprüfungskilometer. Auch das stellt eine ganz neue Erfahrung für den Rossacher und die Tiefenbacher Beifahrerin dar. Als zweiter Teilnehmer einen Deutschen Meisterschaftslauf zu beginnen ist eine ganz andere Liga an die sich beide erstmal gewöhnen müssen.

Besonders freut sich Dominik Dinkel neben der Tatsache auf seiner Lieblingsrallye zu starten auch auf die zahlreichen Fans. Durch die Nähe zu seiner Heimat werden es sich Familie und Freunde nicht nehmen lassen das junge Rallyeteam mit aller Macht anzufeuern.


 

Grandioser Auftakt für Dinkel/Kohl

 

Sankt Wendel ( Saarland)

Mit dem stärksten Fahrerfeld seit Jahren fand am vergangenen Wochenende der Erste von 10 Läufen zur Deutschen Rallyemeisterschaft statt. In und um Sankt Wendel im Saarland ging es bei winterlichen Temperaturen und Streckenverhältnissen zum ersten Schlagabtausch der neuen Rallyesaison 2016.

Dank der Unterstützung durch Michael Stoschek, der Ex – FIA Historic Europameister, mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab konnte Dinkel einen großen Schritt nach vorne machen. Das neue Sportgerät der Brose Skoda Fabia S2000 kann um die ersten Plätze mitkämpfen. Die Ansagen bekommt der junge Rossacher in diesem Jahr von Christina Kohl aus Tiefenbach (Passau). Für die technische Unterstützung am Brose Skoda Fabia S 2000 kommt KRT-Rallye mit ins Team. Bestens aufgestellt für die neue Herausforderung sollte es jetzt endlich losgehen.

Am Freitagmorgen mussten alle Teams Ihren Aufschrieb (das Gebetbuch) machen. Durch den starken Schneefall, der am Morgen einsetzte war bis Mittag fast kein Durchkommen mehr auf den verschneiten und vereisten Straßen. Eine schwierige Rallye im Saarland mit finnischen Verhältnissen machte die Wahl der Reifen nicht einfach. Kurz vor dem Start zur ersten Etappe mit drei Wertungsprüfungen entschied der Veranstalter nur den Stadtrundkurs in Sankt Wendel zu fahren und die beiden Prüfungen außerhalb abzusagen.

Als zwölfter gingen Dominik Dinkel und Christina Kohl an den Start. Souverän und sicher absolvierten die beiden die fast vier Runden auf dem Stadtrundkurs in Sankt Wendel. Mit der siebten Zeit im Gesamtklassement hielt Dinkel den Abstand nach ganz vorne mit gerade einmal 11,3 Sekunden gering. Durch eine nicht optimale Reifenwahl war nicht mehr drin so Dinkel. Durch die Absage der anderen beiden Prüfungen ging der erste Rallyetag zeitig zu Ende.

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Samstagmorgen stand immer noch die entscheidende Frage nach der Reifenwahl. Die meisten der elf Wertungsprüfungen lagen in der Schneegrenze, die Streckencharakteristik schmierig und rutschig. Auf die erste Wertungsprüfung des Tages „Roschberg“ starteten Insgesamt 76 Teilnehmer. Mit 6,8 Kilometern eine der kürzeren Prüfungen. Dinkel startete vorsichtig in den Tag, sein Ziel für das Wochenende war ganz klar definiert: „Auf alle Fälle im Ziel ankommen“ so Dinkel. Auf den immer noch vereisten Straßen trennten die besten Teilnehmer bis Platz 15 im Gesamtklassement gerade einmal 10 Sekunden. Hier konnten Dominik Dinkel und Christina Kohl das erste Ausrufezeichen setzen. Mit der fünften Zeit im Gesamt konnten sie auf Anhieb mit den Besten und auch erfahreneren mithalten. Auch die Reifenwahl war diesmal besser. Mit jedem WP-Kilometer konnte der junge Rossacher zulegen.

Mit konstanten Zeiten in den Top acht biss sich Dinkel in Podest nähe fest. Auf der zweiten Schleife in „Roschberg“ gelang beinahe die nächste Sensation. Die zweitschnellste Zeit mit einem Hauch von 0,3 Sekunden Rückstand. Das ist einfach unglaublich wie schnell sich der junge Rossacher mit seiner Co-Pilotin Christina Kohl an das neue Sportgerät gewöhnt hat. Zur Halbzeit der Prüfungen lieferte sich Dinkel sein erstes Duell im Brose Skoda Fabia S 2000. Umgeben von den beiden erfahrenen Gassners in Ihrem Mitsubishi Lancer EVO ging es um Sekunden hin und her. Auf dem fünften Platz im Gesamtklassement und einem Rückstand von 6,1 Sekunden auf den dritten Platz ging es weiter auf die letzten fünf Wertungsprüfungen des Tages. Ein Duell auf Augenhöhe.

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Jetzt wurde es nochmal spannend. Die Konkurrenz patzte und plötzlich ging es nicht mehr nur ums Ankommen. Wertungsprüfung 10 „Freisen - Westrich“. Mit der vierten Zeit im Gesamtklassement schoben sich Dinkel/Kohl vor auf den dritten Platz. Jetzt war das Podest greifbar, der Verfolger kein geringerer als Hermann Gassner Senior. Viel Erfahrung und nur 7,9 Sekunden Rückstand sorgten für viel Spannung auf den nun folgenden drei Wertungsprüfungen.

Auf Augenhöhe duellierten sich die beiden Teams um den Podest Platz. Aber Dominik Dinkel behielt die Ruhe und konnte in allen folgenden Prüfungen die Nase vorn behalten. Die vorletzte Prüfung am Stadtrundkurs in Sankt Wendel brachte dann die Entscheidung. Dinkel sicherte sich nochmal die zweite Zeit, dadurch konnte er mit einem Polster von 24,7 Sekunden auf die letzte und entscheidende Prüfung gehen.

Finale in „Bosenberg“ nach 103 WP-Kilometern, war das Podest nur noch 9,2 Kilometer entfernt. Mit der vierten Zeit von noch 48 Rallyeteams holte sich der junge Rossacher Dominik Dinkel mit seiner Tiefenbacher Co-Pilotin den dritten Platz. Ein unglaubliches Ergebnis bei diesen Streckenverhältnissen und dem ersten Einsatz im neuen Brose Skoda Fabia S 2000.

Sehr professionell und konzentriert haben die beiden dieses Top Ergebnis erarbeitet.

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Der Saisonstart ist mehr als geglückt, Dank der großartigen Unterstützung durch Brose, Kaspersky lab und KRT – Racing. Der dritte Platz bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye 2016 und damit auch der dritte Platz in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2016 sind der perfekte Start in die neue Rallyesaison.

Die Planungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren für den zweiten Lauf bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg am 15.-16. April.


 

Saisonauftakt im Saarland

03.03.2016: Das neue Design steht. Hier einige Bilder vom heutigen Testtag:

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Die Saisonplanung für 2016 steht 

Der junge Rossacher Dominik Dinkel hat für die neue Rallyesaison große Ziele. Mit neuem Sportgerät sind alle Läufe zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 geplant. Der „Neue“ ein Skoda Fabia S2000, mit 270 PS, Allradantrieb und sequentiellem Getriebe. Der Brose Opel ADAM R2 ist verkauft. Alle Zeichen stehen auf Go für die neue Saison. An der Seite von Dominik Dinkel nimmt Christina Kohl Platz. Auch für die 28jährige Tiefenbacherin, die in der vergangenen Saison an der Seite von Yannick Neuville den Opel Adam Cup bestritt, steht eine spannende Rallyesaison bevor.          

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Natürlich erwartet den jungen Rossacher starke Konkurrenz in der höchsten Klasse des deutschen Rallyesports. Die Gegner auf dem Skoda Fabia R5 sind alte Hasen, dennoch wird Dinkel nach der Eingewöhnung auf den Brose Skoda S2000 um die Podest Plätze mitkämpfen.

Durch die Zusage der Sponsoren um Michael Stoschek, der Ex – FIA Historic Europameister, mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky Lab, kann Dominik Dinkel in 2016 an der Spitze des deutschen Rallyesports mit kämpfen. Bei der Übergabe des Brose Skoda Fabia S2000 konnte man die Spannung und Faszination die der „Neue“ auslöst regelrecht spüren.

In Bayern, Hessen, Thüringen, Sachsen, Saarland, Rheinland Pfalz, Baden Württemberg und Nordrhein-Westfalen finden die zehn Läufe zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 statt. Richtig los geht es dann Anfang März bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye.

 

Bis dahin gibt es für das Rallyeteam Dinkel noch einiges zu tun. Ein spannendes Jahr 2016 wartet auf den Rossacher Dominik Dinkel und die Tiefenbacherin Christina Kohl.

SAISON 2017

 03.-04.03. Rallye Saarland Pfalz
 07.-08.04. Rallye Hessen 
 05.-06.05. Rallye Sulinger Land
 26.-27.05. Rallye Sachsen
 23.-24.06. Rallye Stemweder Berg
 04.-05.08. Rallye Thüringen
 08.-09.09. Rallye Niedersachsen
 20.-21.10  Rallye 3 Städte

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