News-Archiv 2014

Dinkel krönt seine Saison im Opel ADAM Rallye Cup 2014

Am Samstag, den 25.10.14, fand das Saisonfinale zum ADAC Opel ADAM Rallye Cup statt. Die 51. Auflage der ADAC 3-Städte Rallye hatte bereits im Vorfeld mit einigen Problemen zu kämpfen. Eine der Traditionsveranstaltungen im niederbayerischen Raum hatte in diesem Jahr massive Probleme bei der Genehmigung der Strecken. Als Kompromisslösung wurden sieben der sonst zehn Wertungsprüfungen gefahren. Durch Veränderungen in der Streckenführung gelang es dem Veranstalter aus den drei verschiedenen Prüfungen eine Gesamtrallye mit 110 Wertungsprüfungskilometern zu zaubern.

Der Rossacher Dominik Dinkel ging mit seinem BROSE Opel ADAM und Co Pilotin Kathi Götzenberger an den Start. Als fünft platzierter in der Cup-Gesamtwertung rechnete er sich selbst nur noch theoretische Chancen aus. Mit einem Rückstand von 34 Punkten auf den führenden Jacob Madsen und 25 Punkten Rückstand auf den dritten und letzten Podest Platz den Julius Tannert vor dem Saisonfinale belegte. Im besten Fall konnte Dinkel 43 Punkte erreichen, was für den Titel noch reichen würde, wenn keiner seiner vier Konkurrenten das Ziel erreichen würde. Freitagabend sollte es losgehen. Der Start erfolgte im Zeitplan, jedoch nach zehn Fahrzeugen
musste abgebrochen werden, da ein Teilnehmer von der Strecke abkam und dabei einen Gastank beschädigte wurde. Dadurch konnte die Sicherheit der nachfolgenden Teilnehmer nicht mehr gewährleistet werden. Der Start am Samstag war dadurch aber nicht gefährdet.

Das Saisonfinale begann für die meisten Teilnehmer also erst am Samstag. Auf den sehr selektiven, rutschigen und durch den Nebel feuchten Strecken sollte der Meister im ADAC Opel ADAM Rallye Cup gefunden werden. Auf der ersten Wertungsprüfung des Tages „St. Salvator I“ erwischte der junge Rossacher durch eine falsche Reifenwahl einen eher schlechten Start. Von da an steigerte er sich kontinuierlich. Seine Gegner mussten Federn lassen. Patrick Pusch war der erste der, durch einen Schaden am Antriebsstrang abreisen lassen musste. Als viert platzierter verlor er auf den ersten beiden Prüfungen des Tages viel Zeit, konnte aber sein lädiertes Auto in den Service retten. Julius Tannert dagegen begrub auf der zweiten Wertungsprüfung seine Titelchancen und viel aus. Im zweiten Durchlauf in „St. Salvador II“ setzte Dominik Dinkel sein erstes Ausrufezeichen. Mit Bestzeit machte er deutlich, dass er den Kampf noch nicht aufgeben hatte. Der vor dem letzten Lauf führende in der Cupwertung Jacob Madsen beendete diese Prüfung nicht. So waren es nur noch drei. Auf der folgenden vorletzten Wertungsprüfung, die als Powerstage mit drei Zusatzpunkten noch einmal alles abverlangte, konnte der Rossacher mit der zweiten Zeit wiederum wichtige Zähler im Hinblick auf die Gesamtwertung ergattern. Patrick Pusch, mit repariertem Auto, schnappte sich mit einem Hauch von 2,8 Sekunden die Bestzeit und erhielt die vollen drei Punkte.
Jetzt galt es für Dominik Dinkel die Nerven zu bewahren. Der Dritte Platz war durch die Ausfälle der Konkurrenz zum Greifen nahe. Noch einmal volle Konzentration für die schwierige, 26,67 Kilometer lange, letzte Wertungsprüfung.

Es gelang! Mr. Konstanz in Person mit seinen gerade einmal 21. Jahren holte sich den Gesamtsieg. Er konnte von den 43 möglichen Punkten 42 erreichen. Überglücklich und stolz präsentierte sich der junge Rossacher mit seinem BROSE Opel ADAM im Ziel. Die sehr schwierige Rallye forderte viele Ausfälle im ADAC Opel ADAM Rallye Cup. Dadurch konnten auch die drei verbliebenen Mitstreiter um die Meisterschaftswertung ordentlich Punkten. Am Ende des Tages stand es also fest, Dominik Dinkel ist der dritte in der Jahreswertung 2014. Was niemand mehr erwartet hätte war geschehen. Unglaublich souverän und zielstrebig arbeitete der junge Rossacher in diesem Jahr. Er konnte am Ende den lang ersehnten und längst verdienten Sieg einfahren und setzte so seiner Rallyesaison die Krone auf. Sein Dank geht an alle Sponsoren und an sein Gesamtes Team, das ihn über die ganze Saison unterstützt hat. Ein spannendes Rallyejahr geht zu Ende und wurde von Dominik Dinkel mehr als verdient mit einem Sieg gekrönt.


Dinkel erhält Einladung zur Sichtung

Am vergangenen Wochenende fand der siebte und damit vorletzte Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup 2014 statt. Die ADAC Litermont Rallye quer durch das Saarland mit 122 Wertungsprüfungskilometern und einem geringen Schotteranteil von unter fünf Prozent forderte wieder einmal Mensch und Material.

Es gingen 18 der ursprünglich 22 eingeschriebenen Teams am Samstagmorgen vor dem Saarwellinger Rathaus auf Zeitenjagd. Dominik Dinkel aus Rossach startete mit seinem Brose Opel ADAM wieder mit neuem Beifahrer. Zur vorletzten Veranstaltung nahm Elke Aigner neben Dinkel Platz. Die Niederösterreicherin aus Gersten, die bereits seit 2006 als Co – Pilotin auch International unterwegs ist, verstärkte aushilfsweise das Team.
Auf der ersten Wertungsprüfung des Tages „Süd Gau 1“ waren die Streckenbedingungen sehr rutschig und schmierig. Dominik Dinkel machte hier, wie sich später herausstellen sollte einen folgenschweren Fehler. Er verpasste einen Abzweig und verlor dabei 43 Sekunden. „Leider ist mir so ein blöder Fehler unterlaufen, der viel Zeit gekostet hat“, ärgert sich Dinkel. Ein Rückstand der bei der Leistungsdichte im ADAC Opel Rallye Cup einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft bedeutete.

Jetzt galt es für den jungen Rossacher noch einmal alle Reserven zu bündeln und den Fehler aus dem Kopf zu bekommen. Auf den folgenden Wertungsprüfungen kam er immer mehr in Schwung. Am Nachmittag schaffte es Dinkel auf der siebten Prüfung „Lebach 1“ und auch im zweiten Durchgang, „Lebach 2“, die Bestzeit zu erzielen. Im Ziel fehlten Dominik Dinkel 47 Sekunden auf den Führenden. Was wäre das für ein Ergebnis geworden ohne den Patzer gleich zu Beginn. So muss sich Dinkel mit dem fünften Platz bei der ADAC Litermont Saar Rallye zufrieden geben. Dominik Dinkel bedankt sich bei Elke Aigner, „ sie hat einen Klasse Job gemacht, mein Dank gilt auch meinem Serviceteam und meinen Sponsoren die mich so gut unterstützen.“

Trotz der Niederlage ist die Freude groß. So darf sich Dominik Dinkel über die Einladung zur Sichtung, für den ADAM R2, im Opel ADAC Junior Rallye Team freuen. Die Juniorförderung bei Opel die den erfolgreichen Nachwuchspiloten die Möglichkeit bietet in eine höhere Klasse aufzusteigen ist das Ziel aller Teilnehmer des ADAC Opel ADAM Rallye Cups. Durch seine konstante Saisonleistung konnte sich der junge Rossacher einen Platz sichern.
Die Unterschiede vom „normalen“ Cup ADAM zur R2 Variante liegen vor allem in der Leistung und im Gewicht. Der ADAC Opel ADAM in der Cup Version hat 140 PS der R2 ADAM 190 PS und zudem ist dieser noch 60 Kilo leichter als sein bisheriges Sportgerät.

Die Titelträume sind leider nur noch Theorie. Mit einem Rückstand auf den Führenden Jacob Madsen von 34 bei noch 43 zu vergebenden Punkten ist Dinkel auf die Hilfe der Konkurrenz angewiesen. Es wird ein heißer Kampf zum letzten Lauf in Niederbayern. Die 3 – Städte Rallye rund um Karpfham vom 24. - 25.10.2014 wird die Entscheidung im Titelkampf bringen.


Dinkel wahrt die Titelchancen

 Die siebte ADAC Ostsee – Rallye unter dem Motto „Mehr Meer bietet keiner“ bei herrlichstem Spätsommerwetter wird allen Teilnehmern im Gedächtnis bleiben. Ausgangspunkt war Lenste direkt am Ostseestrand gelegen. Eine Rallye mit traumhafter Kulisse.

Beim sechsten von acht Cup-Läufen entfachte der Titelkampf. Die Leistungsdichte der 18 angetretenen Teams ist enorm. Es galt 129 Kilometer auf zwölf Wertungsprüfungen zu absolvieren, und das bei der Sekundenhatz der letzten Läufe möglichst fehlerfrei. Dominik Dinkel der wieder mit einem anderen Beifahrer starten muss durfte sich über die Zusage von Kathi Götzenberger aus Neufahrn bei Regensburg freuen. Die Stammbeifahrerin von Cuppilot Christian Allkofer sprang aushilfsweise ein, weil ihr Fahrer verhindert war.

Am Samstagmorgen starteten die Teams am Lensterstrand. Von dort ging es zur ersten Wertungsprüfung von Bentfeld nach Logeberg. Ein leichter Nebel lag noch in der Luft als die ersten Teilnehmer auf die 3,75 Kilometer kurze Sprintetappe starteten. Der schnellste des Hauptfeldes, Lokalmatador Jan Becker auf Subaru Impreza WRX fuhr eine 1:54,3, der schnellste des Opel ADAM Cups eine 2:03,3 also gerade einmal neun Sekunden langsamer als der Gesamtführende. Dominik Dinkel und seine Co Pilotin Kathi Götzensberger erwischten einen guten Start. Mit gerade einmal 2,4 Sekunden Rückstand auf den schnellsten konnten sie die fünfte Zeit im ADAC Opel ADAM Rallye Cup erzielen, und das auf ihren ersten gemeinsamen Wertungsprüfungskilometern. Unglaublich wie schnell sich der junge Rossacher auf die wechselnden Beifahrer einstellen kann.

Der anschließende Rundkurs bei Stolpe zeigte das gleiche Bild, auf einer Länge von fast 15 Kilometern, konnte Dinkel mit seinem Brose ADAM hervorragend mithalten. Wieder mit nur 8 Sekunden Rückstand, was eigentlich nicht viel ist, war es diesmal aber nur der achte Platz. Die ersten zehn lagen auf dieser Wertungsprüfung nur 8,6 Sekunden auseinander. Die Zeitenjagt nahm ihren Lauf. Vor dem ersten Reparaturservice ebenfalls auf einem Rundkurs fehlten Dinkel wiederrum fünf Sekunden nach ganz vorne. An der Spitze wechselten sich der Däne Madsen und der Schwede Bergkvist ab, und holten sich eine Bestzeit nach der anderen.

Im zweiten Umlauf das gleiche Spiel. Dinkel hielt gut mit es fehlten immer nur wenige Sekunden bis ganz nach vorne. Auf der neunten Wertungsprüfung dem Gut Rosenhof mit Schotter und Sprungkuppe griff Dinkel richtig an, der lose Untergrund lag dem jungen Rossacher mit seinem Brose Opel ADAM. Mit der zweiten Zeit in der Cupwertung gelang es Dinkel das Nordische Führungsduo zu spalten. Der Rückstand auf den ersten war ein Hauch von nur 1,5 Sekunden.

Vor der letzen Wertungsprüfung lagen Dinkel/Götzensberger auf dem fünften Platz mit einem Rückstand von 6,3 Sekunden auf den vierten Patrick Pusch und einem Vorsprung auf den sechst platzierten Yannick Neuville von 6,8 Sekunden. Auf das Podest fehlten bereits 21 Sekunden, was nach den Ergebnissen der bereits gefahrenen 107 Wertungsprüfungskilometern aus eigener Kraft nicht mehr aufholbar war.

Jetzt galt es für Dominik Dinkel in seinem Brose Opel ADAM den fünften Platz zu halten und vielleicht noch auf Platz vier nach vorne zufahren. Zuviel Risiko war im Hinblick auf die Gesamtwertung und die wichtigen Punkte nicht zielführend.

Am Ende konnte Dinkel mit der viertschnellsten Zeit den fünften Platz halten. Aufgrund der Dichte im Feld ist es sehr schwierig das Maß zwischen sicheren Punkten und Angriff zu finden. Ein Ausfall würde alle Titelchancen, die für Dominik Dinkel nach wie vor bestehen zu Nichte machen. Er liegt vor den beiden letzten Läufen auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Bei noch ausstehenden 86 Punkten und einem Rückstand von 29 Punkten ist noch alles möglich.

Bei der Rallye Litermont (Saarlois) vom 19.09 bis 20.09 will Dominik Dinkel voll angreifen um sich seine Titelchancen zum Finale bei der Rallye 3-Städte (Karpfham) zu wahren.


Dinkel weiterhin die Konstanz in Person und hält Platz vier

Am vergangenen Wochenende startete der ADAC Opel ADAM Rallye Cup zum Saisonhöhepunkt bei der ADAC Rallye Deutschland. Im Rahmen der Rallye Weltmeisterschaft ging es auf 18 Wertungsprüfungen mit über 330 Kilometern durch das Moselland, mit einer der größten Herausforderungen für Mensch und Material, der Arena Panzerplatte in Baumholder.

Als Doppelveranstaltung konnten die ADAC Cup Teilnehmer auch doppelte Punkte einfahren. Dominik Dinkel, der als bester Deutscher auf Platz vier in der Cup-Gesamtwertung lag, wollte auch mit den erschwerten Bedingungen voll angreifen. Der Verlust seiner Stammbeifahrerin mitten in der Saison, machte die Situation nicht einfach. Die Verstärkung des Teams mit dem erfahrenen Wolfgang Plank aus Hof stimmte den 22jährigen Rossacher dennoch zuversichtlich.

Am Donnerstag war Showstart in Trier am Fuße der Porta Nigra. Vor Tausenden von Zuschauern konnten sich die Rallyeteams feiern lassen, bevor es am Freitag auf die Hatz durch die Weinberge ging. Kurz vor elf Uhr war es dann soweit, die Zeitenjagt hatte begonnen. Auf der ersten Wertungsprüfung „ Sauertal 1“ konnte man sofort erkennen wo die Reise hinging. Dominik Dinkel und sein Co Pilot Wolfgang Plank erwischten auf ihren ersten vierzehn gemeinsamen Wertungsprüfungskilometern einen guten Start. Mit einem minimalen Rückstand erreichten sie Platz sechs in der Cupwertung. In „Waxweiler, der zweiten Wertungsprüfung des Tages trennten die ersten zehn Teilnehmer gerade einmal 18,1 Sekunden und das bei einer 16 Kilometer langen Strecke. Der Kampf um die Sekunden war entbrannt und forderte seine Opfer. In der dritten Wertungsprüfung „ Moselland 1“ schafften es nur 14 Teams ins Ziel. Auch Dinkel hatte so seine Probleme, er verlor nach einem Mauerkontakt 23 Sekunden. Er schleppte seinen lädierten Brose Opel ADAM in den Service, wo die Mechaniker alle Hände voll zu tun hatten. In der kurzen Servicezeit gelang es ihnen den havarierten Brose Opel ADAM wieder fahrbereit zu machen. Hinterachse, Vorderachse und Räder mussten erneuert werden und das in 30 Minuten. „Das war unglaublich was mein Serviceteam da geleistet hat“, bedankt sich Dinkel.

 Auf der zweiten Etappe des Tages musste Dinkel federn lassen. Leider war nicht mehr drin, dass Sportgerät hatte doch sehr gelitten. Auf der letzten Wertungsprüfung des Tages fehlte es an Bremsleistung. Dominik Dinkel war am Ende des ersten Laufes im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland mit Platz fünf im Gesamt mehr als zufrieden. „ Wir haben wichtige Punkte mitgenommen im Hinblick auf die Meisterschaftswertung. Morgen starten wir alle wieder bei null und wir werden noch einmal richtig angreifen“, äußerte sich Dinkel kämpferisch.

Zum zweiten Wertungslauf im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland schafften es alle 21 Teilnehmer Ihre Cup Adams wieder an den Start zu bringen. Bei unbeständigem Wetter waren noch 226 Wertungsprüfungskilometer zu absolvieren. Rund um Baumholder und die legendäre Arena Panzerplatte die viermal auf dem Programm stand.

Auf der kurzen Variante konnte der junge Rossacher die zweite Gesamtzeit im Cup fahren. Beflügelt von diesem hervorragendem Ergebnis ging es auf die Arena Panzerplatte, die mit ihren 42,5 Kilometern Länge den Rallyeteams alles abverlangte. Ein wie Dinkel sagte „ fetter Dreher“ stoppte abrupt die Aufholjagt. „ Das hat viel Zeit gekostet“ ärgerte sich Dinkel.

Mit reichlich Wut im Bauch holten sich Dinkel/Plank auf der sechsten Wertungsprüfung die zweite Zeit im Cup und auf Wertungsprüfung sieben „Arena Panzerplatte 2“ schnappte er sich die Bestzeit.

 Voller Tatendrang ging es auf die letzte Prüfung am Samstag. Ein technisches Problem stoppte die Aufholjagt, des bis dato viert platzierten Dinkel. „Leider hatten wir massive Bremsprobleme“ gab sich Dinkel geschlagen. Diese sollten den jungen Rossacher auch am Sonntag auf den letzten vier Wertungsprüfungen noch begleiten. Es war unmöglich den Rückstand noch aufzuholen. Der Einschlag vom Freitag hatte wohl mehr Schaden angerichtet als vermutet. Das Ergebnis des zweiten Laufs im ADAC Opel ADAM Rallye Cup im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland konnte sich trotz der technischen Probleme mehr als sehen lassen. Ein sechster Platz im Cup und wertvolle Punkte für die Gesamtwertung, waren eine gute Ausbeute für das kraftraubende Rallyewochenende.

Der nächste Lauf steht schon vor der Tür am 05. – 06.09. geht es nach Grömitz zur Ostsee Rallye. Bis dahin ist einiges zu tun um den Brose Opel ADAM wieder fit zu machen. Bei noch drei ausstehenden Läufen gibt es noch im Maximum 129 Punkte zu vergeben. Dominik Dinkel konnte seinen vierten Platz behaupten und aufgrund seiner Konstanz sogar drei Punkte auf die Tabellenspitze gut machen. Es bleibt spannend.


Dinkel holt wichtige Punkte 

Rund um den in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gelegenen Stemweder Berg fand der zweite Lauf zum ADAC Opel Rallye-Cup 2014 statt. Die Eintages-Veranstaltung hatte es in sich, viele Ausfälle, Unterbrechungen und auch das wechselhafte Wetter machte es allen Teilnehmern schwer.

Dominik Dinkel (Rossach) und seine Co- Pilotin Bianca Pfaff (Würzburg) starteten in ihrem Brose Opel ADAM mit einem guten Gefühl in den Tag. Das hervorragende Ergebnis, mit dem 2. Platz aus dem ersten Lauf, motivierte beide, von Beginn an voll anzugreifen. Am Vormittag herrschte viel durcheinander, die erste Wertungsprüfung wurde aufgrund eines Unfalls abgebrochen. So ging es für Dinkel /Pfaff erst mit der zweiten Prüfung so richtig los. Dort traf Dinkel eine Barke. Durch den Kontakt verstellte sich die Spur und die restlichen Prüfungen mussten mit einem verstellten  Lenkrad absolviert werden. Dies, so Dinkel war machbar aber nicht sehr hilfreich.

Im vormittags Turn kam Dominik Dinkel trotz der Blessuren immer besser in Schwung. Nach der sechsten Wertungsprüfung lagen Dinkel/Pfaff auf dem sechsten Platz der Cup-Wertung. Mit einem Rückstand von 21 Sekunden auf die führenden Madsen/Frederiksen, was wieder einmal deutlich die Dichte im Opel ADAC Rallye Cup zeigt. Der Fight um hundertstel Sekunden sollte sich den ganzen Tag so fortsetzen.

Auf der neunten Wertungsprüfung „Neuenfelde 1“ fuhr Dinkel mit einem Rückstand von gerade einmal 2,4 Sekunden die fünft schnellste Zeit, und kämpfte sich weiter nach vorne. Dies bescherte ihm kurz vor Ende des Tages den vierten Zwischenrang. Das Finale eröffnete er dann mit der Bestzeit auf der zehnten Wertungsprüfung und dem daraus resultierenden Zwischenrang drei.

Die Powerstage bietet die Möglichkeit, für die drei Besten wichtige Zusatzpunkte zu ergattern, diese  verpassten Dinkel/Pfaff um gerade einmal 0,2 Sekunden. Sie landeten leider auf Platz vier und gingen leer aus.

In der letzten Wertungsprüfung gaben alle Teilnehmer noch einmal alles, so auch der junge Rossacher mit seinem Brose Opel ADAM. Kurz vor dem Ziel nach einer Hatz durch die Prüfung „ Neuenfelde 2“ drehte sich Dinkel und der Motor starb ab. Trotz des Fehlers war er gerade einmal 5,8 Sekunden langsamer als der Schnellste „ was wäre das für eine Zeit geworden“, ärgerte sich Dinkel.

Am Ende des Tages wurden Dominik Dinkel und Bianca Pfaff Vierte in der Gesamtwertung. Sie mussten sich mit 0,5 Sekunden auf Platz drei geschlagen geben. Trotzdem können beide positiv nach vorne blicken, konnten sie doch wieder wichtige Punkte für die Cupwertung sammeln.

Mit einem dritten Gesamtplatz im Gepäck reist Dominik Dinkel zum nächsten Lauf Anfang August bei der Wartburgrallye. Die Vorbereitungen auf den dritten Lauf haben bereits begonnen. 


Hervorragender Saisonstart für Dominik Dinkel und Bianca Pfaff
im Brose Opel ADAM

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Der erste Saisonlauf zum ADAC Opel ADAM Rallye Cup 2014 entwickelte sich von Beginn an zu einem Krimi. Am Freitag starteten das Rossacher Nachwuchstalent und seine Würzburger Copilotin erwartungsvoll auf die abendlichen Wertungsprüfungen in Hutzdorf und Willofs im Vogelsbergkreis. Nachdem Dominik bereits nach zwei Prüfungen auf Platz 2 der 24 Cupteilnehmer lag , büßte er in Wertungsprüfung 3 einige Sekunden durch stehenden Staub und nahezu Null Sicht ein. Somit beendeten die beiden den ersten Tag mit nur 0,4 Sekunden Rückstand auf den Dritten.

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Über den gesamten Samstagmorgen hielten Dinkel / Pfaff Kontakt zum Führungstrio und blieben , Dank einer fehlerfreien Fahrt, in Schlagdistanz. Im Nachmittagsturn mit schwierigen Schotterpassagen und einsetzendem Regen , beschlossen die Beiden, die Spitzengruppe anzugreifen. Obwohl alle Teilnehmer Mühe hatten Ihre Fahrzeuge auf der schmierigen Strecke zu halten , kämpften sich Dinkel /Pfaff bis zur letzten Prüfung auf 3,3 Sekunden an den Drittplatzierten heran. In einer kurzen Teambesprechung entschied man sich zur Schlussoffensive und eine Goldrichtige Reifenwahl brachten dann das gewünschte Ergebnis. Dominik Dinkel bewies einmal mehr , dass er zu den stärksten Schotter- und Regenfahrern im Cup gehört und deklassierte seinen Gegner um sage und schreibe 20,1 Sekunden auf der letzten Prüfung.

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Dieser Husarenritt bescherte dem Team nicht nur den 2 Rang im Opel Adam Rallye Cup, sondern auch noch den 17 Platz in der Gesamtwertung. "Mein Dank gilt meinen Sponsoren , die mich auch in dieser Saison wieder hervorragend unterstützen und nicht zuletzt meinem gesamten Serviceteam , die wie immer hervorragende Arbeit geleistet haben. Nach dem gelungenen Saisonauftakt freut sich das Team von Dinkel Motorsport auf die Rallye Stemweder Berg. Dies ist der zweite Wertungslauf zum Opel ADAM Rallye Cup 2014.


Dinkel will endlich um Siege kämpfen...

 

Der Rossacher Dominik Dinkel startet 2014 zu seiner zweiten Saison im Opel ADAC Rallye Cup mit der Würzburgerin Bianca Pfaff. In diesem Jahr sollen erstmals Siege eingefahren werden.

Mit der Unterstützung des Ex-FIA-Historic Europameisters Michael Stoschek und seiner Brose Unternehmensgruppe will Dinkel auch in diesem Jahr wieder voll durchstarten.

Die vergangene Saison hat Dominik Dinkel erfolgreich beendet und freut sich auf die nächste Chance ein Cockpit im ADAC Opel Junior Team zu bekommen. „Wir konnten sehr viel über die Situation im Cup, mit der unglaublichen Leistungsdichte und der Vorgabe immer am Limit fahren zu müssen, lernen“, so Dinkel.  „Was uns sehr zuversichtlich stimmt, ist die Bilanz aus der Saison 2013. Wir haben in allen acht Läufen immer Punkten können.“

Für 2014 ist das Ziel höher gesteckt. „Wir werden richtig angreifen, wollen Läufe gewinnen und sind hierfür bestens vorbereitet.“

Das Sportgerät ist geblieben. Der Opel Adam in der Cupversion wird auch 2014 der Wegbegleiter bleiben. Nicht nur im Opel ADAC Rallye Cup laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, sondern auch in der heimischen Werkstatt. Da der Opel Adam auch im zweiten Rallyejahr noch nicht homologiert wurde, wurde für Nationale Rallyes ein Suzuki Swift Sport aufgebaut. Vor dem ersten Wertungslauf bei der Hessen-Rallye wird Dominik Dinkel noch eine 200er Rallye als Warm-Up und zur Feinabstimmung mit Bianca Pfaff bestreiten.


Eine starke Saison, aber ...

Dominik Dinkel hat 2013 bewiesen, dass er zu den ganz Schnellen im ADAC Opel Rallye Cup zählt. Aber das reicht ihm nicht.

Drei vierte und zwei fünfte Ränge, drei Podestplätze in der Junior-Wertung, in allen acht Wertungsläufen gepunktet, jeweils Vierter in der Cup- und Junior-Gesamtwertung – schlecht liest sich Dominik Dinkels persönliche Bilanz des ADAC Opel Rallye Cups 2013 nun wirklich nicht. Wenn der 21-Jährige trotzdem nicht rundum zufrieden ist, dann liegt das daran, dass er seine eigenen hohen Ansprüche nicht ganz erfüllen konnte. Und die lauten: Siege, zumindest aber Podestplätze.

„Manchmal war es meine Schuld, manchmal aber auch einfach nur Pech. Teilweise war es echt zum Verzweifeln“, gesteht Dinkel, dem das Kunststück gelang, in drei aufeinanderfolgenden Rallyes (Deutschland, Ostsee, Baden-Württemberg) jeweils hauchdünn am Podest vorbeizuschrammen. Auf der Haben-Seite stehen unbestrittener Speed und Fahrzeugkontrolle – kaum ein Fahrer im ADAC Opel Rallye Cup langt derart hin und macht dabei so wenig kaputt – sowie eine steile Entwicklungskurve. Dinkel: „Ich habe richtig viel gelernt, punkto Speed und auch im Umgang mit Druck. Denn im Cup ging es so eng zu, dass du von der ersten bis zur letzten Prüfung voll angasen musstest. Und genau das war hie und da mein Problem. Anders als manche Konkurrenten, die ein zweites Rallye-Auto zur Verfügung hatten, bin ich in dieser Saison recht wenig zum Fahren gekommen. Und wenn ich dann nach mehreren Wochen Pause in meinen ADAM gestiegen bin, tat ich mich oft schwer, aus dem Stand direkt ans Limit zu gehen. Wir haben die uns zur Verfügung stehenden Daten genau analysiert und auch ein paar Dinge gefunden, an denen wir arbeiten können. Ich hoffe, es klappt 2014. Das Ziel sind ganz klar Podestplätze, und auch im Kampf um die Meisterschaft möchte ich ein Wörtchen mitreden.“

Neben seinem beruflichen Werdegang als Kfz-Mechatroniker (über den Winter absolviert er den ersten Teil der Meisterschule) gilt Dinkels Konzentration also bereits voll der zweiten Saison im ADAC Opel Rallye Cup. Denn ein anderes Rallye-Spielfeld kommt für den groß gewachsenen Rossacher momentan nicht in Frage: „Diese Leistungsdichte, dieses Flair findest du sonst nirgendwo. Mir hat die Saison unheimlich viel Spaß gemacht, im Rallye-Auto und auch außerhalb. Wir haben uns auf den Wertungsprüfungen Saures gegeben, dazwischen waren wir eine lustige Truppe.“

Freilich muss Domi für die neue Saison den rechten Sitz seines ADAM neu besetzen, denn Josefine Beinke wird 2014 an der Seite von Fabian Kreim die Einsätze im ADAC Opel Rallye Junior Team bestreiten. Wobei ihr Dinkel ohne jeglichen Groll beide Daumen drückt: „Das ist für Josy eine Riesenchance, die so schnell nicht wiederkommt. Von daher gab es keinerlei Missstimmung zwischen uns. Wir haben nach wie vor Kontakt, verstehen uns prima – das passt alles. Was meinen neuen Beifahrer betrifft, so befinden wir uns noch in der Abstimmungsphase. Wir wollen dabei mit Ruhe und Sorgfalt vorgehen, weil das Thema Beifahrer im Rallyesport so wichtig ist. Und für einen wie mich, der sich so schlecht Strecken merken kann, umso mehr ...“

Es gibt auch noch eine weitere Perspektive für den ehrgeizigen Oberfranken: Auch 2014 geht es um ein Cockpit im ADAC Opel Rallye Junior Team. Dass er in der letztjährigen Sichtung gegen die Sportskameraden Griebel und Kreim knapp den Kürzeren zog, wiegt für Dinkel weniger schwer als die Freude, überhaupt eingeladen worden zu sein: „Unter 20 Junioren ausgewählt zu werden, hat mich riesig gefreut. Dass es gegen die harte Konkurrenz schwer werden würde, war mir klar. Natürlich war ich ein bissl traurig, dass es nicht geklappt hat. Aber das Hinterherweinen ist nicht so mein Ding. Ich will nach vorne schauen und mich verbessern!“

hier geht es zu den Bildern der Saison 2013 !

SAISON 2017

 03.-04.03. Rallye Saarland Pfalz
 07.-08.04. Rallye Hessen 
 05.-06.05. Rallye Sulinger Land
 26.-27.05. Rallye Sachsen
 23.-24.06. Rallye Stemweder Berg
 04.-05.08. Rallye Thüringen
 08.-09.09. Rallye Niedersachsen
 20.-21.10  Rallye 3 Städte

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